Fachschulen vermitteln vertiefte berufliche Qualifikationen und bereiten auf Fach-, Führungs- und Leitungsaufgaben vor.
Perspektiven für den beruflichen Aufstieg
Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen schließen an eine berufliche Erstausbildung und ggf. an Berufserfahrungen an. Fachschulen qualifizieren für die Übernahme von Führungsaufgaben und fördern die Bereitschaft zur beruflichen Selbstständigkeit. Darüber hinaus können schulische Abschlüsse und die Fachhochschulreife erworben werden, die die Fortsetzung des Bildungsweges an einer Fachhochschule ermöglichen. Der Besuch einer Fachschule kann auch die Vorbereitung auf die Meisterprüfung einschließen.
Die Fachschule ist in folgende Fachbereiche gegliedert:
- Agrarwirtschaft
- Technik
- Wirtschaft
- Sozialwesen
Die Aufnahmevoraussetzungen variieren je nach Fachrichtung und Schwerpunkt. Der Besuch einer Fachschule setzt in der Regel eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung und ggf. berufspraktische Tätigkeiten voraus.
Das Nähere regelt die
Die Ausbildung kann in Vollzeit- oder Teilzeitform (berufsbegleitend) erfolgen. Die Festlegung von Gesamtstundenumfängen der Ausbildungen ermöglicht eine flexible zeitliche Dauer.
Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen, mit der die erworbene Gesamtqualifikation festgestellt wird. In Fachschulen kann neben dem entsprechenden Berufsabschluss mit dem Zusatz „Bachelor Professional“ (Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens DQR) in den Fachbereichen Technik und Wirtschaft mit dem Abschlusszeugnis die Fachhochschulreife erworben werden.
In den Fachbereichen Agrarwirtschaft und Sozialwesen kann nach Teilnahme an einem Zusatzangebot und erfolgreicher Zusatzprüfung ebenfalls die Fachhochschulreife erreicht werden.
