Gewalt- und Suchtprävention unterstützt Schulen dabei, ein wertschätzendes und sicheres Lernumfeld zu gestalten. Ganzheitliche Ansätze verbinden Vorbeugung, Intervention und Nachsorge.
Prävention als Teil der Schulkultur
Das Land setzt in der schulischen Gesundheitsförderung derzeit einen besonderen Schwerpunkt auf die Prävention von Gewalt und Sucht. Hierzu wurde bereits im Jahr 2018 ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.
Der
Fachliche Einschätzungen gehen davon aus, dass sich schulische Präventionsprogramme zu unterschiedlichen Themenfeldern (z. B. Gewalt, Mobbing oder Sucht) in weiten Teilen überschneiden. Dies betrifft insbesondere die pädagogische Grundhaltung, das Schul- und Klassenklima, die Schul- und Unterrichtskultur sowie Aspekte wie Wertschätzung, Achtsamkeit und Handlungssicherheit, beispielsweise im Rahmen eines strukturierten Fallmanagements. Daher wird ein ganzheitlicher Präventionsansatz empfohlen, der verschiedene Themenbereiche gemeinsam in den Blick nimmt. Ergänzend dazu gibt es spezifische Präventionsprogramme, die gezielt einzelne Themenfelder vertiefen, unter anderem:
sowie weitere Angebote und Initiativen.
Die Schulen arbeiten dabei mit geeigneten externen Partnern zusammen, beispielsweise mit Krankenkassen, Suchtexpertinnen und Suchtexperten sowie Beratungsstellen.
Treten trotz präventiver Maßnahmen Fälle von Gewalt, Mobbing oder Suchtgefährdung auf, steht den Schulen eine umfassende Handreichung mit Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Diese ist unter der Bezeichnung „Krisenordner“ bekannt und enthält Hinweise zum Vorgehen bei besonderen Vorkommnissen sowie möglichen Krisenszenarien im schulischen Kontext.
