Die Berufsfachschule vermittelt berufliche Grundbildung oder bereitet auf einen Berufsabschluss vor. Sie verbindet fachtheoretisches und fachpraktisches Lernen und ermöglicht zusätzlich den Erwerb schulischer Abschlüsse.
Berufliche Kompetenzen entwickeln
Die Berufsfachschule (BFS) vermittelt eine breit angelegte berufliche Grundbildung zur Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung oder bildet für einen Beruf aus durch die Vermittlung vertiefter fachtheoretischer und fachpraktischer Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Darüber hinaus vermittelt sie schulische Abschlüsse.
Gegliedert werden Berufsfachschulen in
- einjährige BFS ohne beruflichen Abschluss,
- einjährige, zwei- und mehrjährige BFS mit beruflichem Abschluss und
- BFS für Gesundheitsfachberufe.
Die Ausbildungszeit umfasst je nach Bildungsgang ein bis drei Jahre.
Die Aufnahmevoraussetzungen variieren je nach Fachrichtung. Generell erfolgt die Aufnahme in die Berufsfachschule mit dem Ersten Schulabschluss (Hauptschulabschluss) oder dem Mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss).
In Berufsfachschulen können neben den Berufsabschlüssen auch der Mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss), der Mittlere Schulabschluss mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe oder der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden.
Die Ausbildungen in der Berufsfachschule für Gesundheitsfachberufe erfolgen nach den jeweiligen bundesrechtlichen Vorschriften.
