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Realschulabschlussprüfungen 2023: Verbesserung der Ergebnisse in Englisch und Mathematik

Zu den Realabschluss-Prüfungen, die im April 2023 für ca. 8.500 Schülerinnen und Schüler begonnen hatten, liegen nun die Ergebnisse vor.

Gemessen an den Notendurchschnitten der vergangenen Jahre zeigt sich im Fach Englisch mit einem Schnitt von 2,86 eine deutliche Verbesserung. Auch im Fach Mathematik haben sich die Ergebnisse mit einem Durchschnitt von 3,44 leicht verbessert. Im Fach Deutsch fiel das Ergebnis mit einem Durchschnitt von 3,26 knapp schlechter aus, als im vergangenen Schuljahr. Dennoch kann von stabilen und soliden Leistungen gesprochen werden.

Schuljahr

Prüfung Deutsch

Prüfung Englisch

Prüfung Mathematik

2017/2018

3,28

3,08

3,37

2018/2019

3,22

3,15

3,45

2019/2020

3,33

3,12

3,41

2020/2021

3,34

3,16

3,80

2021/2022

3,22

3,14

3,62

2022/2023

3,26

2,86

3,44

Bildungsministerin Eva Feußner dankte den Pädagoginnen und Pädagogen sowie den Schülerinnen und Schülern für alle unternommenen Anstrengungen:

„Ich gratuliere allen Schülerinnen und Schülern, die die schriftlichen Prüfungen erfolgreich absolviert haben. Ihre Leistungen verdienen Anerkennung und Respekt. Durch Fleiß, Ehrgeiz und Ausdauer haben sie sich diesen wichtigen Meilenstein erarbeitet. Der Realschulabschluss wird ein solides Fundament für die weiteren Bildungswege und für einen chancenreichen Ausbildungsmarkt sein und viele Türen für eine stabile Zukunft in unserem Land öffnen. Dafür wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen!“

Die Stärkung der Sekundar- und Gemeinschaftsschulen bleibt ein zentrales Ziel der Landesregierung. „Mit der geplanten Ausweitung von dualen Lernformen wie dem ‚Produktiven Lernen in Schule und Betrieb‘ ab dem Schuljahr 2024/25 gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr beruflicher Orientierung und einer praxisnahen Ausbildung. Ziel ist es, durch eine höhere Praxis- und Handlungsorientierung die Lern- und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und die Ausbildungsreife zu fördern. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen suchen händeringend nach geeignetem und motiviertem Fachpersonal und möchten die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit gern selbst ausbilden. Das Produktive Lernen wird hier weiterhin einen wertvollen Beitrag leisten“, sagte Feußner.

Die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihren Realschulabschluss erwerben, sind im laufenden Schuljahr in Präsenz unterrichtet worden. Dennoch gab es vor dem Hintergrund des zurückliegenden mehrjährigen Pandemiegeschehens zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen fächerspezifische und spezielle Hinweise zu den Anforderungsbereichen. Zudem gab es Erleichterungen bei den Rahmenbedingungen, die zum Beispiel eine Verlängerung der Auswahl- und Bearbeitungszeit beinhaltet haben.