Damit sollen – wie auch in anderen Bundesländern – die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz für die Primarstufe (Beschluss 2022) umgesetzt werden. Diese Standards definieren verbindliche Kompetenzanforderungen und bilden die Grundlage für alle Länder.
Die nun vorliegenden Entwürfe zur Anpassung der Fachlehrpläne sind Teil eines geordneten, gesetzlich vorgesehenen Anhörungsverfahrens, in dem zahlreichen Experten aus der Praxis Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird.
Bildungsminister Jan Riedel erklärt: „Eine Absenkung der Leistungsstandards und damit der Qualität an Sachsen-Anhalts Grundschulen wird es nicht geben. Die Überarbeitung der Lehrpläne ist ein normaler, fachlich begründeter und transparenter Vorgang. Regelmäßige Lehrplananpassungen sind notwendig, um aktuelle Bildungsstandards umzusetzen und Unterricht weiterzuentwickeln.“
Nach Abschluss der Anhörungen erfolgt eine weitere Überarbeitung der Entwürfe, bevor der Landtag im Sommer unterrichtet wird.
Der neue Lehrplan soll – wie üblich – zunächst zur Erprobung in Kraft gesetzt werden. Auch in dieser Phase gibt es ausdrücklich Raum für Feedback.





