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„Blended Learning“-Projekt an Berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt gut angelaufen

Die Hälfte der Berufsbildenden Schulen (BbS) in Sachsen-Anhalt ist im zweiten Schulhalbjahr erfolgreich in das Modellprojekt „Blended Learning“ gestartet.

Zwölf der 24 BbS im Land haben in 13 verschiedenen dualen Ausbildungsberufen und einem vollzeitschulischen Bildungsgang mit der Erprobung des digitalen Lehr- und Lernformats begonnen. Mehrere BbS planen, im kommenden Schuljahr weitere Bildungsgänge in das Modellprojekt aufzunehmen.

Beim „Blended Learning“ werden Präsenzunterricht und moderne digitale Lernangebote miteinander verbunden. Dadurch erhalten die Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schüler ein flexibleres Angebot, das ihnen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und schulischer sowie beruflicher Weiterentwicklung erleichtert.

Die didaktisch-methodische Verknüpfung von Präsenzunterricht mit digitalen Distanzphasen erfolgt unter Einbeziehung bildungsgangspezifischer Besonderheiten in pädagogischer Verantwortung der am Projekt freiwillig teilnehmenden Lehrkräfte und Schulleitungen.

Inwiefern sich digitale Lehr- und Lernformate im „Blended Learning“ als zukunftsfähiger Bestandteil der beruflichen Bildung verstetigen und ausweiten lassen, wird im Rahmen der Projektlaufzeit bis zum Ende des Schuljahres 2025/2026 evaluiert. Bereits jetzt zeichnet sich aber ab, dass das Projekt erheblich zum Erwerb grundlegender digitaler Kompetenzen bei Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schülern beiträgt.

Das Konzept „Blended Learning“ wird seit dem Schuljahr 2020/21 ebenfalls an der Schule des Zweiten Bildungsweges Sachsen-Anhalt am Abendgymnasium erprobt. Nach dem Standort Magdeburg wird das Modellprojekt im kommenden Schuljahr 2023/2024 auch auf den Standort Halle/Saale ausgeweitet.