Im Beteiligungsprozess „Bildungsland Sachsen-Anhalt 2035“ wurden gemeinsam mit Bildungsakteuren Perspektiven, Ideen und Maßnahmen für die Zukunft von Schule und Bildung entwickelt.
Bildungsland Sachsen-Anhalt 2035: Gemeinsam Schule weiterentwickeln
In den vergangenen Monaten haben sich zahlreiche Bildungsakteure im Rahmen des Beteiligungsprozesses intensiv mit der Zukunft von Schule und Bildung in Sachsen-Anhalt auseinandergesetzt. Im Rahmen der Regionalforen wurden unterschiedliche Perspektiven eingebracht, Ideen entwickelt, Herausforderungen benannt und erste Lösungsansätze diskutiert.
Grundlage des Beteiligungsprozesses bildeten die vier zentralen Handlungsbereiche der Expertenkommission:
- Zeitgemäßes Lernen in einer Kultur der Digitalität
- Chancengerechte Schule
- Eigenständige Schule
- Qualifizierung des Personals
Hier wurden im Rahmen der Regionalforen 181 Maßnahmenvorschläge erzeugt, die im Landesschulbeirat und gemeinsam mit dem Ministerium unter dem Blickwinkel Aufwand und Wirksamkeit für die Schulen gebündelt wurden. Diese gebündelten Erkenntnisse sind wiederum als Themen in die folgenden Dialogstationen für die Bildungskonferenz eingeflossen:
Die Bildungskonferenz diente dazu, aus den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses ein gemeinsames, handlungsleitendes Zielbild für das „Bildungsland Sachsen-Anhalt 2035“ zu verdichten, zu schärfen und sichtbar zu machen. Es bündelt zentrale Zukunftsvorstellungen, gemeinsame Orientierungspunkte und relevante Spannungsfelder. Es dient dem Ministerium und den Akteuren im Bildungssystem als handlungsleitende Vision, um weitere Schritte im Prozess auszurichten, Kommunikation zu ermöglichen und gemeinsame Bezugspunkte für die Weiterentwicklung von Schule in Sachsen-Anhalt zu schaffen.
Der Beteiligungsprozess endet nicht mit einer Konferenz oder einem Zielbild. Es ist vorgesehen, die Erfahrungen und Ergebnisse dauerhaft zu verankern. Die Stabsstelle Bildungsstrategie und Beteiligung Sachsen-Anhalt 2035 soll dafür sorgen, dass Beteiligung nicht punktuell bleibt, sondern strukturell verankert wird.
Sie versteht sich als Schnittstelle zwischen Bildungsverwaltung, Bildungscommunity, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und kommunaler Ebene.
Ihre Aufgabe ist es, Vernetzung zu fördern, Transparenz zu schaffen, kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen zu skizzieren, gemeinsame Lösungen zu unterstützen und Beteiligung langfristig zu ermöglichen.
Das Ministerium für Bildung setzt auf Dialog und die Beteiligung aller, denen Schule am Herzen liegt, denn: Schule ist vielfältig – und gute Ideen entstehen oft dort, wo täglich gelernt und gearbeitet wird.
Wir möchten Anregungen sammeln, die den Schulalltag sinnvoll unterstützen und Impulse für die Personalgewinnung und -bindung geben können.
Deshalb laden wir Sie herzlich ein, uns Ihre konkreten Vorschläge zur Verbesserung des Schulalltags und zur Stärkung der Personalversorgung mitzuteilen. Wenn Sie Ideen haben, wie Schule organisatorisch, strukturell oder praktisch entlastet und weitergedacht werden kann, freuen wir uns über Ihre Teilnahme per Umfragetool:
Wir freuen uns über jede konstruktive Anregung. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der Vielzahl an Einsendungen nicht auf jede Nachricht individuell antworten können. Ihre Ideen werden jedoch sorgfältig geprüft und fließen – wo möglich – in unsere weitere Arbeit ein. Vielen Dank für Ihr Engagement!
