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Pädagogische Diagnostik als Grundbaustein der Arbeit in den Grundschulen

Vorbemerkungen

Aufgabe von Diagnostik im schulischen Bezugsrahmen ist es, auf folgende Fragen zu antworten:

- Wo sind Kinder in ihrer Lernentwicklung angekommen?

- Welche Strategien wenden sie bei der Lösung von Aufgaben an?

- Was sollten und möchten sie als Nächstes lernen?

- Welche Unterstützungsangebote benötigen sie dazu?

Der Begriff, unter dem das zusammengefasst werden kann, heißt pädagogische Diagnostik. Pädagogische Diagnostik umfasst alle diagnostischen Tätigkeiten, durch die bei den Kindern Voraussetzungen und Bedingungen planmäßiger Lehr- und Lernprozesse analysiert und Lernergebnisse festgestellt werden, um individuelles Lernen zu optimieren. Sie ist ein Mittel zur Verbesserung pädagogischer Angebote im Unterricht und kann nach diesem Verständnis nicht mehr punktuell oder nur in bestimmten Zeiträumen stattfinden, sondern ist immanent in den Schulalltag eingebunden. Pädagogische Diagnostik ist keine neue Aufgabe, die auf die Grundschule übertragen wird. Sie ist aber anspruchsvoll und sollte stets eine Teamaufgabe sein.

Alle gestellten Diagnosen sind in einem Prozess der erste Schritt und nur dann sinnhaft, wenn sie mit adäquaten Förderangeboten beantwortet werden können. Grundmethoden der pädagogischen Diagnostik umfassen Befragungen, Beobachtungen sowie die Analyse von Tätigkeitsprodukten und sind somit bereits fester Bestandteil der täglichen pädagogischen Praxis.

Zur Umsetzung pädagogischer Diagnostik in der Grundschule

Vor dem Hintergrund hat eine Fachgruppe aus Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesinstitutes für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA), des Landesschulamtes (LSchA) und des Kultusministeriums die Handreichung mit dem Titel „Pädagogische Diagnostik als Grundbaustein der Arbeit in der Grundschule“ erarbeitet. Diese Handreichung besteht aus drei Teilen (A, B, C).

Nach einer Einleitung mit Begriffsbestimmung und Zielsetzung „Pädagogischer Diagnostik“ finden sich im Teil A zu den Zeiträumen: - Übergang Kita-Schule, - Schuleingangsphase, - Schuljahrgänge 3 und 4 - umfangreiche Hinweise zur Bedeutung und Gestaltung der Diagnostik in den einzelnen Zeiträumen. Diagnose und Förderung werden hierbei in einen gemeinsamen Bezugsrahmen gesetzt. Es werden Unterstützungsangebote vorgestellt, aus denen Grundschulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortlichkeit selbst auswählen können.

Im Teil B wird das Instrument des Kompetenzportfolios als eine vielversprechende Möglichkeit vorgestellt, die Lernentwicklung eines Kindes ergebnis- und lernprozessbegleitend zu dokumentieren. Ausgehend von einer Begriffsbeschreibung, Ausführungen zu Prinzipien, die zugrunde gelegt werden sowie Aussagen zum inhaltlichen Aufbau und zum Gewinn für Lehrkräfte, die sich für die Arbeit mit diesem Instrument entscheiden, besteht der Hauptteil aus einzeln abrufbaren Formblättern. Diese können zur Vor- und Nachbereitung von Lernentwicklungsgesprächen verwendet werden können. Die hier beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es, Kinder und Eltern von Beginn an in die Reflexion von Lernprozessen einzubeziehen und auf dieser Grundlage so früh wie möglich Förderung anzubieten, wenn Schwierigkeiten beobachtet werden. Der gemeinsame Dialog gestattet es, dass sich alle am Lernprozess Beteiligten darüber austauschen,

  • wer in welchem Zeitfenster für welche Aufgabe Verantwortung übernimmt,
  • wann man sich wieder trifft, um darüber zu sprechen, was man von dem, was man sich vorgenommen hatte erreicht hat.

Mit einem Kompetenzportfolio können viele bisher parallel und oft auch sehr aufwändig zu erstellende Unterlagen gebündelt und ersetzt werden.

Teil C enthält speziell für diese Veröffentlichung geschriebene Texte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Pädagogen und Eltern, die das Thema Pädagogische Diagnostik aus ihrer Perspektive beschreiben.

Grundsätzliches Anliegen dieser Handreichung ist es, die Grundschule zu entlasten und in ihrer Expertenrolle zu stärken.

Alle Grundschulen haben mit der Handreichung ein verbindliches Arbeitsmaterial erhalten, das eine praxisnahe und schulspezifische Nutzung ermöglich.

Diese Unterlagen sowie sämtlich Formulare sind hier abrufbar.

 

 

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@Ostprog Entschuldigung, die Frage ist untergegangen. Nein, Daten zur Impfquote bei Lehrkräften liegen nicht vor. Es handelt sich um sensible Gesundheitsdaten und die Impfung ist freiwillig. /jh

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Aktuelle Zahlen zu infizierten und in Quarantäne befindlichen Schüler:innen und Lehrkräften: https://t.co/xmc4ruhNwn/jh

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Jetzt live. Bildungsminister ⁦@MarcoTullner⁩ im Gespräch mit der ⁦@Volksstimme⁩. https://t.co/dq20hs7jdd

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3/3 Für die Abschlussklassen wird Präsenzunterricht zur Prüfungsvorbereitung durchgeführt. /jh

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2/3 In Jahrgang 1-6 aller Schulformen&ab Klasse 7 an Förderschulen findet für anspruchsberechtigte Schüler:innen Notbetreuung statt. Jg. 7-13 der übrigen allgemeinbildenden Schulen, der BBSen, der Schulen für Gesundheitsfachberufe&der Pflegeschulen wechseln in Distanzunterricht.

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1/3 Informationen zum Schulbetrieb in den Landkreisen und kreisfreien Städten ab dem 19.4.: https://t.co/FhQoG1AB7H.Im LK Stendal bleiben alle öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft geschlossen.

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@SandraKerber89 Der Burgenlandkreis hat die Testpflicht in einer eigenen Verordnung niedergeschrieben, siehe hier: https://t.co/kFLnJ88ASc.Daher ist die Testpflicht in diesem Landkreis mit dem gestrigen Beschluss nicht aufgehoben. /jh

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RT @Landtag_LSA: Der #ltlsa gratuliert den sieben Jungforscherinnen und Jungforschern aus #SachsenAnhalt , die sich kürzlich für den 56. Bun…

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Aufgrund eines Beschlusses des Verwaltungsgerichts Magdeburg wird die Testpflicht an Schulen bis zum Ende der Woche ausgesetzt. Eine Freiwillige Testung bleibt möglich! Pressemitteilung dazu: https://t.co/CGdwLcYVTl/jh

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Aktuelle Zahlen zu infizierten und in Quarantäne befindlichen Schüler:innen und Lehrkräften: https://t.co/LiR5HBtplO/jh