Menu
menu

ESF-Programm „Schulerfolg sichern“

Das politische Ziel, die Schulabbrecherquote zu senken, wird in Sachsen-Anhalt mit dem Programm "Schulerfolg sichern!" verfolgt, das von der Europäischen Kommission seit dem Schuljahr 2008/2009 mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ermöglicht wird.

Das Land Sachsen-Anhalt gewährt im Rahmen des ESF-Programms auf Grundlage der geltenden Förderrichtlinie Zuwendungen für Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des Schulerfolgs. Die Verringerung und Verhütung des vorzeitigen Schulabbruchs und die Förderung des gleichen Zugangs zu Bildung stehen im Zentrum der Förderung. Die geförderten Maßnahmen sollen so eingesetzt werden, dass sie sich möglichst ergänzen.

In der aktuell noch laufenden EU-Förderperiode werden Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Mittel des Landes Sachsen-Anhalt in einer Gesamthöhe von ca. 162 Mio. EUR eingesetzt. Das Förderprogramm wird aktuell bis zum Ende der Förderperiode 2014-2020 fortgesetzt und soll auch in der Förderperiode 2021-2027 anteilig aus ESF-Mitteln finanziert werden. Die neue Förderperiode befindet sich noch in der Programmierungsphase. Um die Kontinuität des Programms zu gewährleisten, wird der Übergang zwischen beiden EU-Förderperioden in den Jahren 2021 bis 2023 aus Landesmitteln finanziert.

Gefördert werden:

a) regionale Netzwerkstellen,

b) bedarfsorientierte Schulsozialarbeit und

c) die Unterstützung, Beratung und Begleitung der Projektträger.

Schulsozialarbeit erfolgt in enger Kooperation von Schule und Jugendhilfe und ist ein Unterstützungs- und Bildungsangebot für alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und Lehrkräfte. Förderschwerpunkt sind sozialpädagogische Projekte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit an Schulen aller Schulformen. Bei der Schulsozialarbeit im Rahmen dieses Programms geht es insbesondere um den Ausgleich sozialer Benachteiligung und die Überwindung individueller Hindernisse. Zu den Angeboten und Unterstützungsleistungen gehören die Beratung und Begleitung einzelner Schülerinnen und Schüler, aber auch sozialpädagogische Gruppenarbeit sowie offene Kontakt- und Freizeitangebote für alle Kinder und Jugendlichen.

Koordiniert wird das Programm von der Regionalstelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Adressen, Informationen und weitere Hinweise zum Programm findet man unter:

Der Landtag hat die Landesregierung durch Beschluss vom 19.12.2018 beauftragt, ein langfristiges Landesprogramm zur Fortführung der Schulsozialarbeit zu erarbeiten. Die Konzeptentwicklung erfolgte im Rahmen einer hierfür einberufenen Steuerungsgruppe mit jeweils einer Vertreterin oder einem Vertreter aus dem Ministerium für Bildung, dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, dem Landesschulamt, dem Landesverwaltungsamt, den kommunalen Spitzenverbänden, der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V. und der DKJS.

Konzept und Landesprogramm zur Fortführung der Schulsozialarbeit einschließlich der Leitlinien zur Schulsozialarbeit wurden am 27.11.2019 an den Landtag von Sachsen-Anhalt übersendet. Zwischenzeitlich hat es verschiedene Erörterungen des Konzeptes in den Landtagsausschüssen gegeben. Die abschließende Beratung im Landtag wird in Kürze erwartet.

Bewilligungsbehörde

Landesverwaltungsamt, Referat 302

ESF-Förderung, Nebenstelle Dessau

Kühnauer Straße 161

06846 Dessau-Roßlau

Tel. +49 (0) 340 - 6506-500 (Zentrale)


Aufsicht und konzeptionelle Zuständigkeit:
Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt
Referat 24
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg
Mail an Referat 24: mb-referat24@sachsen-anhalt.de

Zusätzlich steht Ihnen bei Fragen auch die landesweite Koordinierungsstelle (LKOST) zur Verfügung:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 87a
39104 Magdeburg
Frau Liebig
Tel. 0391/56287735
Schulerfolg-sichern@dkjs.de

Zum Seitenanfang

Twitter

RT @sachsenanhalt: Der diesjährige #Vorlesetag einmal anders: Sachsen-Anhalter lesen für Groß und Klein in Vorlesevideos - eine Aktion de…

Twitter

@StriegSe @MarcoTullner Wir können diese Daten nicht erfassen. Die Gesundheitsämter schon, denn sie geben diese Daten an das RKI weiter. Nichts anderes hat @MarcoTullner eben erläutert.

Twitter

@seni_bl Es wurde ein neuer Erlass auf den Weg gebracht, der die Möglichkeit vorsieht, statt der Prüfungsstunden Fachgespräche zu führen. (Analog der Regelungen aus dem Frühjahr). Diese Möglichkeit besteht, wenn eine Prüfungsstunde nicht möglich ist! Details dann im Erlass.

Twitter

@seni_bl Danke. Immer gern.

Twitter

@seni_bl Suchen wir raus. Antwort kommt am Montag.

Twitter

@seni_bl Die Alternative gab es im vergangenen Frühjahr bei uns auch. Die Situation wird fortlaufend beobachtet und angepasst.

Twitter

@StriegSe Wir nehmen die Anregung auf und prüfen es. Für Kindertagesstätten ist allerdings das @Soziales_ST zuständig. @MarcoTullner

Twitter

RT @PrienKarin: Spannende neue Studie: Schulen haben sich nach den Sommerferien gerade nicht als Infektionstreiber erwiesen. Im Gegenteil…

Twitter

RT @kmkpad: Heute findet an der Landesschule Pforta in #SachsenAnhalt eine #ErasmusDays Videokonferenz mit Partnerschulen aus

Twitter

RT @AA_Weissenfels: #Berufsausbildung absolvieren und ein kleines #Kind oder #Angeh örige betreuen, wie soll das funktionieren?

 

Seit 9 Uhr…