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Medienbildung an den Schulen in Sachsen-Anhalt

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer zunehmend von Medien bestimmten Welt auf, was Medienbildung in der Schule zu einem unverzichtbaren Lehr- und Lerninhalt werden lässt. Medien sind heute ein selbstverständlicher Bestandteil des modernen alltags. Medienkompetenz ist daher eine Schlüsselqualifikation für die Teilhabe an der modernen Mediengesellschaft. Im Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt heißt es in § 1  Abs. 2 Ziff. 4 "Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule" die Schülerinnen und Schüler zu individueller Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit in einer von neuen Medien und Kommunikationstechniken geprägten Informationsgesellschaft zu befähigen. 

Als Kernfächer der Medienbildung haben sich traditionell Deutsch, Kunsterziehung, Musik, Sozialkunde, Ethikunterricht und Geschichte bewährt. In den Rahmenrichtlinien dieser Fächer erfährt Medienbildung daher eine besondere Berücksichtigung. Medienbildung ist zunehmend als eine fächerübergreifende Aufgabe in allen Jahrgangsstufen zu verstehen.

Aufgabe von Medienbildung ist die Entfaltung von Medienkompetenz. Diese Entfaltung verfolgt das Ziel, sich der Medien bewusst- d. h. sachgerecht, selbstbestimmend und sozial verantwortlich bedienen zu können, insbesondere bezogen auf Kinder und Jugendliche als künftige Bürgerinnen und Bürger der Gesellschaft. Sie sollen über Medien und ihre Funktion Bescheid wissen; d. h., dass durch Medien vermittelte Botschaften entschlüsselt werden können, aber auch zu lernen, kritisch mit Medien umzugehen und zu einem begründeten Auswahlverfahren angesichts eines breiten Angebots zu kommen. Medienbildung dient einerseits der Vorbereitung auf das Berufsleben und soll Schülerinnen und Schülern andererseits helfen, sich auf eine sinnvolle und gefahrenlose Freizeitgestaltung und das selbstbestimmte Leben im politisch sozialen Umfeld vorzubereiten.

Arbeitsgemeinschaft Medienbildung/-kompetenz

Der Umgang mit Computern und dem Internet ist für die meisten Schülerinnen und Schüler etwas normales geworden. Es bedarf jedoch gezielter, schrittweiser Lenkung im Unterricht bis das Bescheid-Wissen über Medien-kritische Bewertung und begründbares Auswählen von Medieninhalten (Medienerziehung), die Fähigkeit zu medien-aktivem Ausdrucksverhalten (kommunikative Kompetenz) sowie Grundlagen der Medienbedienung (Medientechnik)- ein abgeschlossener Prozess sind.

Datenschutz

Der selbstverständliche Umgang mit den neuen Medien, vor allem mit dem Internet, zieht gerade für junge Menschen eine Reihe von Gefahren nach sich. Häufig geben junge Menschen private Daten preis, ohne zu wissen, welche Konsequenzen dies für sie haben kann. An dieser Stelle ist es notwendig sich darüber zu informieren, dass es zu den Grundrechten eines jeden Bürgers gehört, sich vor Missbrauch personenbezogener Daten zu schützen. Das Bundesdatenschutzgesetz regelt zusammen mit den Datenschutzgesetzen der Länder die Regelungen im Umgang mit personenbezogenen Daten.

Ratgeber für Eltern

Chatten, Premium-SMS, LAN-Party oder Snuff Video sind Begriffe die vielen Jugendlichen zwar hinlänglich bekannt sind, jedoch nicht den Eltern. In diesem Zusammenhang fragen sich viele Eltern, wie sie ihren Kindern helfen können, einen kompetenten Umgang mit modernen Medien zu erlangen. Hilfe zu diesen und ähnlichen Fragen und Problemen können interessierte Eltern von der Initiative "SCHAU HIN! Was deine Kinder machen" erhalten. Diese Initiative bietet Eltern und Erziehenden Orientierung in der elektronischen Medienwelt und informiert mit konkreten alltagstauglichen Tipps wie sie die Mediennutzung ihrer Kinder begleiten können.

Ratgeber für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte

Viele junge Menschen haben bereits unangenehme Erfahrungen im Umgang mit dem Netz machen müssen, da sie leichtfertig persönliche Daten preisgegeben haben. Sie sind evtl. in eine "Kostenfalle" geraten oder sind Opfer von "Cyber-Mobbing" geworden. Die Initiative "klicksafe" hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen eine gefahrlose Nutzung des Internets vorzustellen und hat hierzu ein Lehrwerk "Knowhow für junge User-Materialien für den Unterricht" herausgegeben. Interessierte Nutzer können sich bei dieser Initiative kostenlose Tipps für mehr Sicherheit im Umgang mit dem World Wide Web geben lassen.

Förderung durch das Land

Die Entfaltung von Medienkompetenz muss durch das Schaffen geeigneter Lernumgebungen und Erfahrungsräume angemessen entwickelt und gefördert werden. Eine entsprechende Förderung in Form von Zuwendungen für die Nutzung elektronischer Medien an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen kann beantragt werden.

Kooperation mit Medienstellen

Regionale Medienstellen unterstützen den Lernprozess der Medienbildung durch leihweise Bereitstellung von Hard- und Software und beteiligen sich an regionalen Fort- und Weiterbildungen  von Lehrkräften mit IT- Anwendungen im Unterricht.

Landesgruppe der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in Sachsen-Anhalt

Der größte und wichtigste medienpädagogisch tätige Verein Deutschlands, die GMK (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur), ist nun auch mit einer Landesgruppe in Sachsen-Anhalt aktiv.

Hier findet man erste Informationen: http://gmk-sachsen-anhalt.de/

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2/2 Die Meldung erfolgt in dieser Woche zum letzten Mal, da die Schulen ab 1. März in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln. /jh

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1/2 Landesweit nahmen in der Woche vom 22.-26.2. ca. 18,25% der Schüler:innen die Notbetreuung an den Schulen in Anspruch. Dies ist ein Anstieg um ca. 0,45% im Vergleich zur Vorwoche. Schulformspezifisch: https://t.co/9AfAdLOQeW

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Bildungsminister @MarcoTullner wendet sich vor Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs am kommenden Montag mit einem Videostatement an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern: https://t.co/mp6ThCZaRlund https://t.co/GIUD8pKY9X/jh

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@EvaGerth @klassenkrempel @VDPSachsenAnhal @sachsenanhalt Die Gewerkschaften hat der @VDPSachsenAnhal ja auch aus wichtigen Gründen nicht unterschlagen.

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@VDPSachsenAnhal @sachsenanhalt Deswegen sind Sie ja wichtiger Teil der Beratungen.

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@korrahT @MarcoTullner 2/2 Gesundheitsschutz hat dennoch eine hohe Priorität, weshalb weiterhin erhöhte Infektionsschutzmaßnahmen gelten. Damit werden gleichermaßen die Belange des Gesundheitsschutzes auf der einen Seite&der Bildungsauftrag auf der anderen Seite berücksichtigt. /jh

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@korrahT @MarcoTullner 1/2 Distanzunterricht über Monate bleibt nicht ohne negative Folgen für die Bildungsbiographien&die soziale Teilhabe der Schüler:innen. Wir setzen mit der eingeschränkten Öffnung einen Beschluss der KMK um, der bei Lockerungen vorsieht, die Schulen von Anfang an mitzudenken.

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@korrahT @MarcoTullner Obwohl medizinische Masken an den Schulen nicht vorgeschrieben sind, stellen wir 483.000 davon für alle Lehrkräfte bis zu den Osterferien & 200.000 FFP2-Masken für "Risiko-Lehrkräfte" zur Verfügung. Das würden wir grundsätzlich eher nicht als "geizig" bezeichnen. Viele Grüße! /jh

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@MoritzMitEhre @MarcoTullner An Abschlussprüfungen wird festgehalten, damit Sie einen Abschluss erhalten, der auf breite Akzeptanz trifft und sich mit Abschlüssen anderer Jahrgänge vergleichen lässt. Es wird aber Anpassungen geben, dazu zeitnah mehr! /jh

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@corey7216 Wir informieren während der Schulöffnungen wöchentlich auf unserer Seite über die Anzahl der infizierten Lehrkräfte und Schüler:innen: https://t.co/g42gujdTvx/jh