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Acht Jugendliche aus Sachsen-Anhalt für Bildungs- und Engagementstipendium ausgewählt

Seit 16 Jahren fördert die START-Stiftung herausragende Schülerinnen und Schüler mit Einwanderungsgeschichte aus Sachsen-Anhalt mit einem dreijährigen Stipendium.

Vor genau 20 Jahren hat die START-Stiftung ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, damals mit der Absicht, die Integration von Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte zu fördern und ihnen eine Chance auf eine akademische Bildung zu ermöglichen. Allein in Sachsen-Anhalt haben seit 2006 99Jugendliche am Bildungs- und Engagementprogramm teilgenommen, das sich nunmehr auf das Empowerment der Geförderten und ihren gesellschaftlichen Gestaltungswillen konzentriert. Auch in diesem Jahr freuen sich bundesweit rund 190 junge Menschen des neuen Stipendien-Jahrgangs auf die dreijährige Förderung: Zahlreiche Workshops zu gesellschaftlich relevanten Themen, erlebnispädagogische Angebote und ein digitaler Campus begleiten sie auf ihrem Weg. Am Ende des Programms steht möglichst ein eigenes gemeinnütziges Projekt, das jede und jeder Jugendliche selbst entwickelt und umgesetzt hat. Zusätzlich erhalten alle Stipendiatinnen und Stipendiaten jährlich 1.000 Euro Bildungsgeld. Das Ziel: ihnen eine aktive Teilhabe an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft zu ermöglichen, unabhängig von ihrer Einwanderungsgeschichte.

Nervin Scheichmus aus Halle (Saale) ist eine der Neu-Geförderten und freut sich auf viele neue Gesichter und Erfahrungen. „Ich hoffe, dass mir das Stipendium mehrere Türen für meine Zukunft öffnet. Ich wünsche mir Unterstützung von den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Nur gemeinsam kommen wir voran, davon bin ich überzeugt“, so die 15-Jährige.

Auswahl und Betreuung gemeinsam mit dem Land

Die Suche, Auswahl und Begleitung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen in engem Austausch zwischen der START-Stiftung und dem Land Sachsen-Anhalt. Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm ist eine eigene Einwanderungsgeschichte oder die eines Elternteils. Zudem müssen die Bewerberinnen und Bewerber mindestens 14 Jahre alt sein, die 8. Klasse beendet und noch drei Jahre Schule vor sich haben – Schulform und angestrebter Abschluss spielen keine Rolle. Neben diesen formalen Kriterien ist vor allem die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement entscheidend für die Aufnahme in das Programm. Von ihren herausragenden Ideen und Visionen müssen die Jugendlichen die Jury in einem anspruchsvollen, zweistufigen Auswahlprozess überzeugen.

In Sachsen-Anhalt konnten sich im Schuljahr 2022/2023 zwei Jungen und sechs Mädchen mit internationaler Geschichte aus sechs verschiedenen Ländern für das Stipendium durchsetzen, bundesweit hatten sich etwa 1.200 Schülerinnen und Schüler beworben.

20 Jahre START, 16 Jahre Förderung in Sachsen-Anhalt

Über zwei Jahrzehnte hinweg haben bundesweit mehr als 3.500 Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte das Stipendien-Programm absolviert, die sich heute vielfältig für die Gestaltung der Gesellschaft engagieren. „Über die Jahre sind unsere Jugendlichen Teil einer besonderen Community geworden, die einen Unterschied in unserer Gesellschaft macht“, zieht START-Geschäftsführer Farid Bidardel Bilanz. „Um das Engagement dieser jungen Menschen noch gezielter zu fördern, investieren wir in digitale Tools zur überregionalen und jahrgangsübergreifenden Vernetzung sowie zur gemeinsamen Projektarbeit. Mittelfristig möchten wir viel mehr Jugendlichen ermöglichen, START zu erleben und mitzugestalten.“ Daher entwickelt die Stiftung derzeit mit Partnern eine neue softwaregestützte Plattform. „Partizipation ist uns ein hohes Gut. Aus diesem Grund laden wir zukünftig verstärkt unsere ehemaligen Geförderten ein, zusammen mit uns das Bildungs- und Engagementprogramm für die Stipendiatinnen und Stipendiaten auszugestalten. Denn sie wissen am besten, was Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte brauchen, um unsere Gesellschaft in die Zukunft zu führen“, sagt der Geschäftsführer.

Bildungsministerin Eva Feußner gratuliert START zum Jubiläum: „Vor 20 Jahren hat die START-Stiftung dieses besondere und herausragende Stipendium ins Leben gerufen und ich bin sehr erfreut darüber und stolz darauf, dass inzwischen auch 99 Schülerinnen und Schüler aus Sachsen-Anhalt daran partizipieren konnten. Das START-Stipendium ist weit mehr als nur eine finanzielle Förderung. Es befähigt junge Menschen, sich aktiv für eine lebendige Demokratie einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen – das ist in unserer Gesellschaft viel wert. Ich möchte mich daher bei der START-Stiftung für die Zusammenarbeit bedanken und allen Stipendiatinnen und Stipendiaten eine erfolgreiche Zeit wünschen!“

Übersicht der Wohnorte der Geförderten in Sachsen-Anhalt – gerne vermitteln wir Kontakte für
Interviews:

Bernburg
Halle (Saale) (6)
Weißenfels

Über START:

 

START ist das einzige bundesweite Stipendienprogramm für Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Über drei Jahre fördert und begleitet die START-Stiftung, eine Tochter der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, herausragende Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte dabei, Verantwortung für eine lebendige Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu übernehmen. START ist Talentschmiede für außergewöhnliche junge Menschen, Startrampe für neue Initiativen und Lautsprecher für die Verteidigung freiheitlicher Werte. Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wird die Förderung umgesetzt. Aktuell werden von START 545 junge Menschen aus über 50 Herkunftsnationen gefördert. Weitere Informationen unter www.start-stiftung.de.

 

Grußwort der Bildungsministerin Eva Feußner

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Blanka Janiga vom @wvsg_magdeburg in @Ottostadt hat beim Bundeswettbewerb #Fremdsprachen einen herausragenden 2. Preis gewonnen. Bildungsministerin Eva #Feu ßner gratuliert herzlich! @sachsenanhalt https://t.co/csQcuQtNMI/jh https://t.co/lLZ3JFmb2r

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