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Bildungsfreistellung

Seit dem 1. Januar 1998 können sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt für Weiterbildungsveranstaltungen von ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber freistellen lassen (siehe Gesetz zur Freistellung von der Arbeit für Maßnahmen der Weiterbildung vom  4. März 1998 - GVBl. LSA Nr. 10/1998, S. 92, zuletzt geändert durch Art. 38 des Gesetzes vom 18.11.2005 - GVBl. LSA S. 698, 705).

Die Bildungsfreistellung bezeichnet einen Rechtsanspruch vom Beschäftigten gegenüber der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber, an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Teilnahme ist während der Arbeitszeit möglich.
Mit dieser gesetzlichen Regelung ist eine wesentliche Voraussetzung für lebensbegleitendes Lernen für die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer im Land Sachsen-Anhalt gegeben.
Die anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen zur Bildungsfreistellung und deren Programme werden von den veranstaltenden Einrichtungen veröffentlicht.
Anträge auf Anerkennung von Weiterbildungsveranstaltungen zur Bildungsfreistellung sind ausschließlich von den veranstaltenden Weiterbildungseinrichtungen, ihren Trägern oder Organisationen zu stellen. Sie müssen die beantragten Veranstaltungen unter erwachsenenpädagogischen Kriterien in eigener Verantwortung organisieren und durchführen. Hier geht es zu den anerkannten Weiterbildungseinrichtungen.

Für das Verfahren der Anerkennung von Bildungsveranstaltungen zur Freistellung von der Arbeit für Maßnahmen (Bildungsfreistellung) ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt zuständig.

Postanschrift:

Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt

Ref. 504, Bildung, BAföG

Ernst-Kamieth-Str. 2

06112 Halle (Saale)

Tel.: +49 345 5140

E-Mail: Bildungsfreistellung(at)lvwa.sachsen-anhalt.de

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Landesverwaltungsamtes.

Für die Inhalte verantwortlich: Ministerium für Bildung, Referat 34