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Häufige Fragen und Antworten (FAQ) zum Verlauf des Schuljahres 2020/21

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind an dieser Stelle die wichtigsten Fragen und Antworten zum Schulbetrieb zusammengefasst.

Ist Ihre Frage nicht darunter, wenden Sie sich gerne an mb-buergerdialog(at)sachsen-anhalt.de.

Inhaltsverzeichnis

Wie wird der Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021 in Sachsen-Anhalt bis zum 28. Februar 2021 organisiert?

Gemäß der geltenden SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung sind die Schulen für den Unterrichtsbetrieb geschlossen.

Davon Ausgenommen sind die notwendigen Organisations- und Verwaltungsaktivitäten sowie die Notbetreuung. Für zwingend erforderliche Dienstbesprechungen und Konferenzen (z. B. Klassenkonferenzen) wie auch für allgemeine Schulverwaltungsaufgaben sollte gleichwohl so weit wie möglich auf Home-Office sowie Video- und Telefonkonferenzen zurückgegriffen werden.

Das bedeutet, dass der Unterricht an den Schulen im Land Sachsen-Anhalt seit dem 11. Januar 2021  bis zum 28. Februar 2021 als Distanzunterricht stattfindet.

Für Schülerinnen und Schüler, die gemäß der geltenden SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung einen Anspruch auf Notbetreuung haben (Schuljahrgänge 1 bis 6 aller Schulformen und ab dem siebten Schuljahrgang an Förderschulen), wird diese während der planmäßigen Unterrichts- oder Öffnungszeit der Schule in der Schule gewährleistet.

Von den Schließungen ausgenommen sind weiterhin die Schülerinnen und Schüler, die im Sommer 2021 ihren Schulabschluss erwerben. Für diese Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht ab dem 11. Januar 2021 in der Regel als Präsenzunterricht statt. Sofern es die Kurs- bzw. Klassengrößen erfordern, erfolgt dies in täglich wechselnden Halbgruppen. Das betrifft den Hauptschulabschluss in Klasse 9, den Realschulabschluss in Klasse 10, das Abitur in den Jahrgangsstufen 12 oder 13. An den berufsbildenden Schulen findet der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der dualen und vollzeitschulischen Bildungsgänge statt, die im Schuljahr 2020/2021 ihre Abschlussprüfungen ablegen. Dies gilt auch für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr an der gestreckten Abschlussprüfung (Prüfungsteil I) teilnehmen. Mit Blick auf die unterschiedlichen Beschulungszeiten und die Klassenstärken kann der Unterricht im gesamten Klassenverband erfolgen, sofern das von der jeweiligen berufsbildenden Schule geltende Hygienekonzept dies zulässt. Abschlussprüfungen sind unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich.

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Wie wird der Schulbetrieb ab dem 1. März organisiert?

Der Schulbetrieb in der derzeit geltenden Struktur wird auch nach den Winterferien bis zum Ende der 8. Kalenderwoche fortgesetzt.

Ab dem 1. März 2021 gilt: Unterschreitet in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 200 pro 100.000 Einwohner, wird an den Grundschulen und den Förderschulen der Präsenzunterricht unter Befreiung von der Präsenzpflicht wieder aufgenommen. Notbetreuung an den Grund- und Förderschulen oder Distanzunterricht findet nicht statt. Für die übrigen Jahrgangsstufen der allgemeinbildenden Schulen (außer Förderschulen) und die berufsbildenden Schulen sowie für die Schulen für Gesundheitsfachberufe sowie die Pflegeschulen wird der eingeschränkte Regelbetrieb eingerichtet. Davon ausgenommen sind die Abschlussklassen; für diese wird der Präsenzunterricht fortgesetzt. Für die Abschlussklassen des Produktiven Lernens sollte der Präsenzunterricht an 3 Tagen an den Praxislernorten stattfinden, sofern der Praxislernort über ein Hygienekonzept verfügt. Für Schülerinnen und Schüler, die keinen Praxislernort besuchen können, wird ein gesonderter Wochenplan entwickelt. Im eingeschränkten Regelbetrieb ist die Notbetreuung für alle anspruchsberechtigten Schülerinnen und Schüler durch die Schulen zu gewährleisten.

Ab dem 8. März 2021 gilt darüber hinaus: Unterschreitet in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 50 pro 100.000 Einwohner, findet an allen Schulen des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt der Unterricht wieder im Regelbetrieb statt.

Das Ministerium für Bildung gibt auf der Basis der 7-Tages-Inzidenz der vorherigen sieben Tage jeweils am Donnerstag bekannt, welche der vorstehenden Regelungen in der folgenden Woche für die Schulen in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten angewandt werden.

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Ab dem 1. März 2021 soll an den Grundschulen und den Förderschulen der Präsenzunterricht unter Befreiung von der Präsenzpflicht wieder aufgenommen werden. Was heißt das genau?

Die Aufhebung der Präsenzpflicht bedeutet, dass regulärer Präsenzunterricht angeboten wird, die Teilnahme daran jedoch nicht verpflichtend ist. Das bedeutet aber nicht, dass damit die Schulpflicht aufgehoben ist. Schülerinnen und Schüler, die nach Entscheidung der Erziehungsberechtigten in der Betreuung zu Hause sind und nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erhalten für diese Tage Arbeits- und Aufgabenangebote zur Bearbeitung in der häuslichen Wohnung, aber auch die digitale Teilnahme am regulären Unterricht der Schule ist denkbar, wenn dies gewährleistet werden kann. Ein Anspruch auf Notbetreuung oder Distanzunterricht besteht bei Aussetzung der Präsenzpflicht nicht.

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Die weiterführenden Schulen kehren ab 1. März zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurück. Was ist damit genau gemeint?

Im eingeschränkten Regelbetrieb findet ein Wechsel von Präsenzunterricht in der Schule mit erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen und Distanzunterricht zu Hause statt. Im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs wählt jede Schule unter Berücksichtigung der personellen und räumlichen Bedingungen ein für sie praktikables und nachvollziehbares System, um die Klassen zu teilen und den Wechsel von Anwesenheit und Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler zu organisieren. Die gewählte Aufteilung muss den Erziehungsberechtigten, Ausbildungsbetrieben und Schulträgern rechtzeitig mitgeteilt werden. Ziel ist es, so schnell wie möglich den Schulbetrieb mit einem Stundenplan zu strukturieren, der sich an den wesentlichen Inhalten der Stundentafel orientiert. Der Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht soll vorzugsweise täglich erfolgen. Er kann aus schulorganisatorischen Gründen auch mehrtägig erfolgen.

Im eingeschränkten Regelbetrieb ist die Notbetreuung für alle anspruchsberechtigten Schülerinnen und Schüler (Jahrgang 5 und 6) zu gewährleisten.

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Warum findet ab 1. März nicht auch in den Grund- und Förderschulen eingeschränkter Regelbetrieb mit Wechselunterricht statt?

Im eingeschränkten Regelbetrieb findet ein Wechsel von Präsenzunterricht in der Schule mit erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen und Distanzunterricht zu Hause statt. Im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs wählt jede Schule unter Berücksichtigung der personellen und räumlichen Bedingungen ein für sie praktikables und nachvollziehbares System, um die Klassen zu teilen und den Wechsel von Anwesenheit und Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler zu organisieren. Dabei werden feste Lerngruppen mit fest zugeordnetem Personal gebildet.

Es gibt also Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler nicht präsent in der Schule sind, sondern zu Hause lernen. Problematisch wird dies bei jüngeren Kindern: Bis zum Schuljahrgang 6 haben diese einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn ein Elternteil systemrelevant ist und das Kind entsprechend nicht zu Hause betreut werden kann. Gerade in den Grundschulen und Förderschulen wird die Notbetreuung – sofern Anspruch besteht – intensiver genutzt als an den weiterführenden Schulen. Das hätte im Wechselmodell zur Folge, dass Lehrkräfte sowohl den Präsenzunterricht für die anwesenden Schülerinnen und Schüler als auch den Distanzunterricht für die nicht-anwesenden Schülerinnen und Schüler und darüber hinaus die Notbetreuung organisieren und abdecken müssten. Dafür fehlen jedoch meist räumliche und personelle Voraussetzungen. Die Organisation von Wechselunterricht und gleichzeitiger Notbetreuung bei Einhaltung der Kohorten ist demnach nicht zu organisieren.

An den weiterführenden Schulen besteht dieses Problem in der Regel nicht, da die Notbetreuung für die Jahrgänge 5 und 6 nicht so häufig genutzt wird, selbst wenn Eltern Anspruch hätten.

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Wie wird die Betreuung in Notfällen bis zum 28. Februar 2021 abgesichert?

Für Kinder der Schuljahrgänge 1 bis 6 aller Schulformen und ab dem siebten Schuljahrgang an Förderschulen besteht nach § 11 Abs. 3 der geltenden SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung ein Anspruch auf Notbetreuung. Dieser wird während der planmäßigen Unterrichts- oder Öffnungszeit der Schule in der Schule gewährleistet. Der Anspruch auf Notbetreuung in den Horten weicht hiervor ab. Dieser stellt auf das Alter des Kindes ab und wird bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres gewährt.

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Wie wird die Betreuung in Notfällen ab dem 1. März 2021 gesichert?

Unterschreitet in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 200 pro 100.000 Einwohner, wird an den Grundschulen und den Förderschulen der Präsenzunterricht unter Befreiung von der Präsenzpflicht wieder aufgenommen. Notbetreuung an den Grund- und Förderschulen oder Distanzunterricht findet dann nicht statt.

Sofern die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 200 pro 100.000 Einwohner in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis unterschreitet, befinden sich die weiterführenden Schulen ab dem 1. März im eingeschränkten Regelbetrieb. Im eingeschränkten Regelbetrieb ist die Notbetreuung für alle anspruchsberechtigten Schülerinnen und Schüler (Jahrgänge 5 und 6) durch die Schulen zu gewährleisten.

Wenn in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 200 pro 100.000 Einwohner überschritten wird, gilt dass alle öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft geschlossen bleiben. Von der Schließungsverfügung ausgenommen sind die Schuljahrgänge 1 bis 6 aller Schulformen und ab dem siebten Schuljahrgang an Förderschulen; für diese findet dann Notbetreuung statt.

Die Notbetreuung steht Eltern aus systemrelevanten Berufen zur Verfügung: Wer gehört dazu?

Gemäß der geltenden SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung zählen dazu:

  1. Die gesamte Infrastruktur zur medizinischen, veterinärmedizinischen, pharmazeutischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unternehmen (z. B. Pharmazeutische Industrie, Medizinproduktehersteller, MDK, Krankenkassen) und Unterstützungsbereiche (z. B. Reinigung, Essensversorgung, Labore und Verwaltung), des Justiz-, Maßregel- und Abschiebungshaftvollzugs, der Altenpflege, der ambulanten Pflegedienste, der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 der BSI-Kritisverordnung hinausgeht;
  2. Landesverteidigung (Bundeswehr), Parlament, Justiz (einschließlich Rechtsanwälte und Notare), Regierung und Verwaltung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Polizei) einschließlich Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes, der Straßenmeistereien und Straßenbetriebe sowie Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr [(freiwillige) Feuerwehr und Katastrophenschutz, Rettungsdienst], soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden;
  3. notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Medien, Presse, Post- und Telekommunikationsdienste (insbesondere Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Energie (z. B. Strom-, Wärme-, Gas- und Kraftstoffversorgung), Wasser, Finanzen- und Versicherungen (z. B. Bargeldversorgung, Sozialtransfers), ÖPNV, Schienenpersonenverkehr, Abfallentsorgung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes), der Landwirtschaft sowie der Versorgungseinrichtungen des Handels (Produktion, Groß- und Einzelhandel) jeweils einschließlich Zulieferung und Logistik;
  4. Personal von Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen zur Aufrechterhaltung des Schul- und Notbetriebs, alleinerziehende Berufstätige, alleinerziehende Schülerinnen und Schüler, Beratungspersonal der Schwangerschaftskonfliktberatung, des Frauen- und Kinderschutzes sowie sozialer Kriseninterventionseinrichtungen;
  5. Bestatter und Beschäftigte in den Krematorien.

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Wie muss ich nachweisen, dass ich in einem systemrelevanten Bereich tätig bin und mein Kind entsprechend die Notbetreuung in der Schule in Anspruch nehmen darf?

Dies ist gegenüber der betreffenden Gemeinschaftseinrichtung durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten oder bei Selbständigen durch schriftliche Eigenauskunft nachzuweisen.

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Welche persönlichen Hygienefestlegungen gelten für den Schulbesuch?

Rahmenplan für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen im Land während der Corona-Pandemie

  • Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome (Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns) zeigen, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten entsprechender Symptome während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren. Die Eltern bzw. Sorgeberechtigten werden informiert und es wird ihnen empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt oder Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen.
  • SARS-CoV-2-infizierte Personen dürfen die Schule erst mit Zustimmung des Gesundheitsamts wieder betreten und unterliegen in der Regel so lange einer häuslichen oder stationären Isolierung.
  • Personen mit leichten Erkältungssymptomen (wässriger Schnupfen, gelegentliches Niesen, kein Fieber) können das Schulgelände und das Schulgebäude betreten. Diese Personen müssen außerhalb des Unterrichts auf dem Schulgelände und im Schulgebäude durchgängig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Personen mit akuten stärkeren Erkältungssymptomen sollen das Schulgebäude nicht betreten. Auf die allgemeinen Regelungen für eine Befreiung von der Teilnahme am Unterricht und die Möglichkeit der fernmündlichen Attestierung einer Erkrankung durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird hingewiesen. Das Betreten der Schule ist wieder möglich, sobald die Erkältungssymptome seit 48 Stunden abgeklungen sind oder wenn COVID-19 als Ursache der akuten Erkrankung durch einen Arzt ausgeschlossen wurde und keine andere Erkrankung (siehe § 34 IfSG) vorliegt.

Für Schülerinnen und Schüler bis zum 4. Schuljahrgang ist entsprechend dem Schnupfenpapier zu verfahren.

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Muss in der Schule ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Außer in Bereichen, die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen, oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind, und in Büros zur Einzelnutzung ist innerhalb des Schulgebäudes grundsätzlich und auf dem Schulgelände immer dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, von allen Personen, die sich dort aufhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts gilt nicht für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 6, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten. Im Schulsport besteht für die Lehrerinnen und Lehrer sowie für die Schülerinnen und Schüler keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Bei Klassenarbeiten, Klausuren und Prüfungsarbeiten mit einer Bearbeitungszeit von mehr als 45 Minuten Dauer kann die Mund-Nasen-Bedeckung während der Stoßlüftung abgenommen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern zwischen allen im Raum befindlichen Personen gewahrt ist.

Das Land stellt dem Landespersonal an öffentlichen Schulen bis zum 26. März 2021 (Beginn der Osterferien) je Schultag einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung. Die Erziehungsberechtigten haben darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler eine ausreichende Anzahl von Masken (Alltags- oder medizinische Maske) mitführen.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind folgende Personengruppen grundsätzlich befreit:

  1. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.
  2. Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren.
  3. Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist und die dies unter Vorlage entsprechender Nachweise (z. B. durch Schwerbehindertenausweis oder begründete, ärztliche Bescheinigung) glaubhaft machen.

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Mein Kind gehört zu einer Risikogruppe/hat Risikomerkmale. Was gilt es zu beachten?

Für Schülerinnen und Schüler, die an einer Vorerkrankung leiden, die das Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufes erhöht, für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf in inklusiven Bildungsangeboten und in Förderschulen sowie für die Schülerinnen und Schüler, die Sonderunterricht erhalten, sind im Einzelfall ggfs. zusätzlich sehr komplexe Abstimmungsprozesse erforderlich. Die Frage der Teilnahme am Präsenzunterricht ist daher auf der Basis des Vertrauens zwischen Elternhaus und Schule und gegebenenfalls gemeinsam mit dem Landesschulamt zu klären.

Schwangere Schülerinnen können vom Präsenzunterricht und ggf. auch von der Teilnahme am Distanzunterricht befreit werden, wenn die Notwendigkeit dafür im Rahmen einer individuellen Gefährdungsbeurteilung auf der Basis der jeweils aktuellen „Informationen zum Mutterschutz an Schulen im Land Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie“ des Landesamtes für Verbraucherschutz festgestellt wurde. Die betroffenen Schülerinnen können auch eine Beratung durch die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte in Anspruch nehmen.

Für Schülerinnen und Schüler, die nicht selbst zur Risikogruppe für den schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zählen, aber in häuslicher Gemeinschaft mit solchen Personen leben gilt: Es besteht Schulpflicht. Diese wird generell durch Anwesenheit in der Schule erfüllt – soweit durch den eingeschränkten Regelbetrieb kein Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht erfolgt. Im Rahmen der häuslichen Lebensgemeinschaft ist von den Erziehungsberechtigten dafür Sorge zu tragen, dass die Schülerinnen und Schüler weiter der Schulpflicht nachkommen können. Dies dient dem Grundrechtsschutz der Schülerinnen und Schüler auf Bildung. Dem gegenüber ist es den Angehörigen zumutbar, durch Maßnahmen in der Familie, einer Ansteckung vorzubeugen (besondere Hygieneregeln, räumliche Trennung von Familienangehörigen, Mundschutz auch in der Familie etc.).

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Welche Regelungen und Anpassungen gibt es bei den Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/2021?

Alle Informationen zu den Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/2021 an den verschiedenen Schulformen sind hier zusammengefasst.

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Wie können sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf ihre Prüfungen vorbereiten?

Für Schülerinnen und Schüler, die im Sommer 2021 ihren Schulabschluss erwerben, findet der Unterricht ab dem 11. Januar 2021 in der Regel als Präsenzunterricht statt. Sofern es die Kurs- bzw. Klassengrößen erfordern, erfolgt dies in täglich wechselnden Halbgruppen. Das betrifft den Hauptschulabschluss in Klasse 9, den Realschulabschluss in Klasse 10, das Abitur in den Jahrgangsstufen 12 oder 13.

Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe (gemäß RKI) ausschließlich oder überwiegend in Distanz unterrichtet werden, erhalten die Möglichkeit, anstelle einer Klassenarbeit eine Ersatzleistung in Form einer komplexen Leistung auf dem Anforderungsniveau einer Klassenarbeit zu erbringen

An den berufsbildenden Schulen findet der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der dualen und vollzeitschulischen Bildungsgänge statt, die im Schuljahr 2020/2021 ihre Abschlussprüfungen ablegen. Dies gilt auch für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr an der gestreckten Abschlussprüfung (Prüfungsteil I) teilnehmen. Mit Blick auf die unterschiedlichen Beschulungszeiten und die Klassenstärken, kann der Unterricht im gesamten Klassenverband erfolgen, sofern das von der jeweiligen berufsbildenden Schule geltende Hygienekonzept dies zulässt. Abschlussprüfungen sind unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich.

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Wie wird mit unaufschiebbaren Klausuren umgegangen?

Den Schulen wird es freigestellt, Schülerinnen und Schüler, die sich nicht im Präsenzunterricht befinden, für unaufschiebbare Klassenarbeiten und Klausuren in die Schulen einzubestellen. Klassenarbeiten und Klausuren können aber auch durch gleichwertige komplexe Leistungen ersetzt werden.

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Werden die verpflichtenden Vergleichsarbeiten (VERA) in Jahrgang 3 und 8 wie geplant durchgeführt?

Aufgrund der coronabedingten besonderen Situation im aktuellen Schuljahr werden keine verpflichtenden Vergleichsarbeiten (VERA) durchgeführt. Die Vergleichsarbeiten können optional geschrieben werden. Die Entscheidung darüber obliegt den Schulen.

Die landesinterne Vergleichsarbeit Naturwissenschaften im 8. Schuljahrgang wird auf das Schuljahr 2021/2022 verschoben.

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Muss der entfallene Unterricht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Nein, der entfallende Unterricht muss nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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Welche Regelungen gelten für die Schullaufbahnempfehlungen im Schuljahrgang 4?

Die Regelungen zu den Schullaufbahnempfehlungen bleiben unberührt.

Im Rahmen des Verfahrens zur Schullaufbahnberatung zur Aufnahme an die weiterführende Schule soll nach Möglichkeit eine persönliche Kontaktaufnahme in den Schulen vermieden werden. Sofern eine notwendige Beratung in schriftlicher oder digitaler Form nicht möglich oder angezeigt ist, kann die individuelle Beratung nur nach Terminabstimmung unter Einhaltung der derzeit geltenden hygienischen Maßnahmen zur Infektionsvermeidung (Abstand, Mund-Nase-Bedeckung) in der Schule erfolgen.

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Kann das Schuljahr wiederholt werden?

Schülerinnen und Schülern an den allgemeinbildenden Schulen und den beruflichen Gymnasien haben die Möglichkeit, den aktuell besuchten Schuljahrgang zu wiederholen, ohne dass dies auf die Verweildauer angerechnet wird. Die hierzu erforderlichen Änderungen von Rechtsverordnungen werden eingeleitet.

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Wird in der Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht Schulspeisung angeboten?

Ja, das Essen und die Getränke dürfen jedoch nur portioniert ausgegeben werden, Selbstbedienung oder die Essenausgabe in Buffetform ist nicht zulässig. Auch das benötigte Besteck, Gläser u. ä. sind jeweils individuell auszugeben.

Insbesondere bei der Verpflegung in der Schulkantine ist sicherzustellen, dass sich die Kohorten nicht mischen. Dazu sind in allen als Schulkantinen genutzten Räumen die Tische und Stühle so aufzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kohorten eingehalten werden kann.

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Erhalte ich das Geld für das Mittagessen zurück, wenn mein Kind wegen der Schulschließung nicht daran teilnehmen kann?

Da die Mittagsverpflegung nicht durch das Land, sondern durch die Kommunen als Schulträger organisiert wird, sind seitens des Bildungsministeriums hierzu keine verbindlichen Aussagen möglich. Schulträger der Grundschulen sind die Gemeinden und der weiterführenden Schulen im Regelfall die Landkreise und kreisfreien Städte. Bitte erfragen Sie dort telefonisch oder per E-Mail das weitere Vorgehen.

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Findet Sport- und Musikunterricht statt?

Im eingeschränkten Regelbetrieb oder bei Aussetzung der Präsenzpflicht an den Grund- und Förderschulen findet der Sportunterricht grundsätzlich nur in Individualsportarten und im Freien statt. Sportunterricht in geschlossenen Räumen ist nur möglich, wenn bei sportlicher Betätigung zwischen allen im Raum befindlichen Personen stets ein Mindestabstand von 3 Metern gewährleistet ist.

Musikunterricht findet regulär statt. In geschlossenen Räumen darf jedoch nicht gesungen werden. Die Nutzung von Instrumenten ist, mit Ausnahme von Blasinstrumenten, in geschlossenen Räumen möglich. Instrumente, die von mehreren Personen genutzt werden, sind vor jeder Weitergabe zu reinigen.
Gesang und das Spielen von Blasinstrumenten im Freien sind möglich, dabei ist zwischen allen Personen ein Mindestabstand von 3 Metern einzuhalten.

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Welche Regeln gelten für die Schülerbeförderung?

Personen, die den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, müssen ab dem 25. Januar eine medizinische Maske tragen (z. B. FFP-2-Masken oder eine einfache OP-Maske.) Dies gilt auch für die Nutzung des freigestellten Schülerverkehrs. Eine textile Barriere (Stoffmasken, Tücher) sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zugelassen.

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Welche Regelung gilt für Sozialkontakte im außerschulischen Bereich?

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist ausschließlich alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer nicht im Haushalt lebenden Person, die auch ein Kind bis zu drei Jahren begleiten darf, gestattet.

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Welche Regelungen gelten hinsichtlich der Schülerwohnheime und Mensen?

Der Betrieb der an die Schulen angegliederten Wohnheime und Mensen ist erlaubt, soweit das für den Präsenzunterricht der Abschlussklassen und für die Notbetreuung geboten ist. Insbesondere bei der Essenausgabe sind die Vorschriften des Rahmenplans für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen im Land Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie zu beachten.

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Finden Schüler- und Betriebspraktika während der Schulschließung statt?

Nein, Schüler- und Betriebspraktika und der Praxislerntag entfallen in der Zeit der Schulschließung. Dies gilt nicht für berufsbildende Schulen.

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Ist die Schulpsychologie weiterhin erreichbar?

Das Landesschulamt Sachsen-Anhalt bietet seit dem 16. Februar 2021 eine schulpsychologische Beratungshotline an. Die Hotline richtet sich an Eltern sowie Schülerinnen und Schüler, die Gesprächs- und Beratungsbedarf haben. Es können Sorgen und Fragen zu Themen wie Lernmotivation, Lernstruktur, Umgang mit den Lern- und Leistungsanforderungen, Vermeidung von und Umgang mit Konflikten rund um Schule, Ängste und psychische Probleme im Zusammenhang mit den besonderen Herausforderungen an das Leben und Lernen in Zeiten der Pandemie gestellt werden. Besetzt ist die telefonische Hotline mit Schulpsychologinnen und Schulpsycholo-gen. Die Hotline ist von Dienstag bis Donnerstag von 9-12 Uhr und von 15-17 Uhr sowie freitags von 9-12 Uhr in Magdeburg unter der Telefonnummer 0391/567-5850 und in Halle (Saale) unter der Telefonnummer 0345/514-1522 erreichbar.

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Dürfen Wandertage, Ausflüge oder Klassenfahrten stattfinden?

Sowohl Fahrten in das Ausland als auch Fahrten im Inland sind weiterhin untersagt.

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Mein Kind besucht eine freie Schule. Gelten die Regelungen des Rahmenplanes dort auch?

Die Träger von Schulen in freier Trägerschaft sind verpflichtet, das vorliegende Konzept in seinen den Infektionsschutz betreffenden Aspekten entsprechend zu adaptieren. Sie treffen die erforderlichen schulorganisatorischen Maßnahmen in eigener Zuständigkeit.

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Erhalte ich das Schulgeld für den Besuch einer Schule in freier Trägerschaft zurück, wenn ich wegen der Schulschließung nicht am Unterricht teilnehmen kann?

Der Besuch einer Schule in freier Trägerschaft erfolgt aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages, gegenseitige Rechte und Pflichten ergeben sich aus dem Vertrag.

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Wird die Finanzhilfe für Schulen in freier Trägerschaft weiterhin gezahlt?

Die vorübergehende Schließung des Schulgebäudes nach Infektionsschutzgesetz führt dazu, dass die Schülerinnen und Schüler einen Status "entschuldigtes Fehlen" für den Zeitraum der vorübergehenden Schließung des Schulgebäudes nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten. 

"Entschuldigtes Fehlen" wirkt sich nicht auf die Gewährung der Finanzhilfe oder die Zahlung des Schulgeldersatzes für die Berufsfachschule Altenpflege aus.

Die Auszahlung der Finanzhilfe wird uneingeschränkt fortgeführt.

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Welche Regelungen gelten für das „Produktive Lernen in Schule und Betrieb (PL)“?

Der Unterricht wird im laufenden Schuljahr nach unverändert geltendem Trimesterplan fortgeführt. Sofern sich Änderungen der Ferienzeiten ergeben sollten, wird zu einem späteren Zeitpunkt gesondert informiert.

Für den hauptschulabschlussbezogenen Schuljahrgang 9 findet regulär Präsenzunterricht an zwei Tagen an den PL-Standortschulen statt. Der Präsenzunterricht an 3 Tagen an den Praxislernorten (Betrieben) kann stattfinden, sofern die Betriebe entsprechende Hygienekonzepte entwickelt haben und die Vorgaben des geltenden Rahmenplans-HIA-Schule eingehalten werden können. Für Schülerinnen und Schüler, die keinen Praxislernort besuchen können, wird ein gesonderter Wochenplan entwickelt. Im Schuljahrgang 8 findet zunächst bis zum 31. Januar 2021 Distanzunterricht statt. Dieser soll neben den fachbezogenen Inhalten auch Aufgaben enthalten, die dem Praxisanteil adäquat sind.

Für Rückfragen stehen die PL-Projektmoderatorinnen zur Verfügung.

Welche Regelungen gelten an den berufsbildenden Schulen?

Die Schulen müssen entsprechend ihrer Schulformen und Bildungsgänge eigenständig über die Absicherung der Beschulung der Abschlussklassen im Präsenzunterricht entscheiden.

Dabei erfolgt die Entscheidung zur Beschulung der Abschlussklassen unter Einbeziehung des Hygieneplanes der Schule. Die Beschulung von Auszubildenden/Schülerinnen und Schülern sollte in der Regel 50 % der Gesamtschülerzahl der Schüler nicht überschreiten.

Für Schülerinnen und Schüler aller Abschlussklassen der dualen Berufsausbildung oder der vollzeitschulischen Bildungsgänge, die aus Kapazitätsgründen oder persönlichen Gründen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, sind komplexe Aufgabenstellungen mit prüfungsrelevanten Inhalten zu stellen, auszuwerten und ggf. zu bewerten. Hierfür kann diesen Schülerinnen und Schüler auch für einzelne regelmäßig festgelegte Tage Präsenzunterricht angeboten werden.

Beschulung dualer Ausbildungen: Vorrangig beschult werden die Abschlussjahrgänge in der dualen Berufsausbildung mit dreijähriger Ausbildungszeit. Insbesondere für Klassen mit Blockunterricht sind Unterrichtsangebote sicherzustellen.

Für die Entscheidung, welche Klassen im Präsenzunterricht beschult werden, ist auch die Wohnheimsituation mit dem Träger der berufsbildenden Schule zu klären.

Sofern es die Klassengrößen erfordern, ist zur Wahrung der Abstandsregelung gegebenenfalls eine Klassenteilung vorzunehmen. Entsprechend dem Beschulungsplan erfolgt die Beschulung im Wechsel in den geteilten Klassen, sofern die Räumlichkeiten oder die notwendigen Lehrkräfte für eine parallele Beschulung nicht zur Verfügung stehen.

Die Beschulung erfolgt vorrangig in den prüfungsrelevanten Fächern und Lernfeldern. Es gilt weiterhin die zu Beginn des Schuljahres erlassene Regelung, dass in diesen Fällen von der Stundentafel abgewichen werden darf.

Die Beschulung im BVJ und BVJ-S ist insoweit zu berücksichtigen, wie es die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen darüber hinaus gestatten.

Beschulung vollzeitschulische Bildungsgänge: Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen an Beruflichen Gymnasien und Fachoberschulen müssen am Präsenzunterricht teilnehmen.

Sofern die Kapazitäten der BbS es zulassen, sind darüber hinaus die Bildungsgänge der Fachschulen und Berufsfachschulen mit beruflichem Abschluss zu berücksichtigen. Auch hier gilt, dass der Unterricht vorrangig in den prüfungsrelevanten Fächern oder Lernfeldern erfolgt. Bezüglich einer erforderlichen Klassenteilung gelten die oben genannten Regelungen der dualen Ausbildung.

Die Beschulung in Berufsfachschulen ohne beruflichen Abschluss ist insoweit zu berücksichtigen, wie es die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen darüber hinaus zulassen.

Die Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen ist insbesondere für Ausbildungsberufe mit bundesweiten Berufsgesetzen sicher zu stellen, da der Erwerb des Berufsabschlusses speziellen Fehlzeitenregelungen unterliegt.

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Müssen Auszubildende weiter in ihren Ausbildungsbetrieb, wenn die Berufsschule geschlossen hat?

Für berufsbildende Schulen gilt im Rahmen der dualen Ausbildung die Festlegung, dass die Auszubildenden für die Zeit der Schließung der BbS in der praktischen Ausbildung im Betrieb arbeiten. Für den Fall, dass den Berufsschülerinnen und -schülern ersatzweise Lernaufgaben in digitaler oder anderer Form zur Verfügung gestellt werden, bittet das Bildungsministerium die Ausbildungsbetriebe, ihren Auszubildenden erforderliche Zeitfenster zur Verfügung zu stellen.

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Wie werden die Ausbildungsbetriebe und Berufsschülerinnen und Berufsschüler informiert?

Die Ausbildungsbetriebe werden von den Berufsschulen zeitnah über die von der Schule vorgesehenen Regelungen für die Zeit der Schulschließung informiert. Diese geben die Informationen an die Berufsschülerinnen und Berufsschüler weiter.

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Gilt die Schulschließung auch für Schulleitungen? Müssen Lehrkräfte zur Schule kommen? Welche Folgen hat die allgemeine Aussetzung des Unterrichtsbetriebs für die Lehrkräfte und Schulleitungen?

Für Lehrkräfte besteht weiterhin Dienstpflicht. Bei der Verteilung der Aufgaben sind die Schulleitungen jedoch gehalten, darauf zu achten, dass die anfallenden außerunterrichtlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen familiären Situation möglichst gleichmäßig auf alle Lehrkräfte verteilt werden. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf die Lehrkräfte, die zuhause eigene Kinder aufgrund von Quarantäneanordnungen betreuen müssen.

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Gilt die Dienstpflicht auf für Lehrkräfte, die selbst Kinder zu Hause betreuen müssen?

Für Lehrkräfte besteht weiterhin Dienstpflicht. Bei der Verteilung der Aufgaben sind die Schulleitungen jedoch gehalten, darauf zu achten, dass die anfallenden außerunterrichtlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen familiären Situation möglichst gleichmäßig auf alle Lehrkräfte verteilt werden. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf die Lehrkräfte, die zuhause eigene Kinder aufgrund der Schul- bzw. Kitaschließung betreuen müssen. Dies gilt besonders für Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören.

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Ich bin an einer Schule tätig, zähle aber zur Risikogruppe - welche Regelungen gelten?

Angehörige des Landespersonals an den öffentlichen Schulen im Land Sachsen-Anhalt, die über ein Attest der Betriebsärzte des für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin gebundenen Dienstleisters mas über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung vorlegen, werden von der Verpflichtung, Präsenzdienst zu leisten, befreit. Diese Personen erbringen ihre Arbeitsleistung ausschließlich im Distanzunterricht.

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Werden die Lehrkräfte - wie bereits angekündigt - auf das Corona-Virus getestet?

Für das Landespersonal an öffentlichen Schulen werden zunächst bis zum Beginn der Osterferien am 26. März 2021 Antigen-Schnelltests ausgegeben, die gemäß der Medizinprodukteabgabeverordnung für Selbsttests zugelassen sind. Diese Tests sollen jeweils montags möglichst vor Unterrichtsbeginn durchgeführt werden. Die Nutzung der Tests durch das Landespersonal an öffentlichen Schulen erfolgt auf freiwilliger Basis. Darüber hinaus werden Test-Kits für den Fall bereitgestellt, dass das Landespersonal an den öffentlichen Schulen akut getestet werden kann, wenn in der Schule eine bestätigte Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus auftritt.

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Wann werden Schülerinnen und Schüler getestet?

Für Schülerinnen und Schüler stehen voraussichtlich im Verlauf des März 2021 geeignete und gemäß Medizinprodukteabgabeverordnung zugelassene Antigen-Schnelltests zur Verfügung.

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Wann erhalten die Lehrkräfte eine Impfung?

Sachsen-Anhalt hat die Initiative ergriffen und dafür geworben, dass die Lehrkräfte zu den prioritär zu impfenden Personengruppen zählen.

Lehrkräfte an Grundschulen und Förderschulen werden fortan in die mit hoher Priorität zu impfenden Personengruppe (umgangssprachlich 2. Gruppe) eingeordnet. Beschäftigte in Grund- und Förderschulen können seit dem 24. Februar geimpft werden. Die entsprechende Verordnung ist in Kraft getreten.

Das Sozialministerium Sachsen-Anhalt teilte am 22. Februar öffentlich mit, dass kurzfristig Impftermine speziell für Personal aus der Kindertagesbetreuung und Grund- und Förderschulen vorbereitet werden. Dafür wird ein Viertel der 107.000 Impfstoffdosen von Astra Zeneca reserviert, die dem Land bis Ende März angekündigt sind.

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Wie verrichten Lehrkräfte ihren Dienst von zu Hause?

Beispiele für die Tätigkeiten können sein:

  • die Verteilung von Unterrichtsmaterial an die Schülerinnen und Schüler, Korrektur sowie Auswertung der Ergebnisse auf elektronischem Wege mit den Schülerinnen und Schülern im Distanzunterricht, direkte Kontaktpflege und Unterstützungsleistungen (Telefonkontakt, Videokonferenz) je nach pädagogischem Bedarf und vorhandenen Möglichkeiten
  • die Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten.

Hinweise zum Distanzunterricht

Welche Online-Tools stehen den Lehrkräften im Distanzunterricht für Ihre Arbeit zur Vergügung?

Zur gemeinsamen Nutzung stehen verschiedene Online-Tools zur Verfügung. Darüber hinaus steht es den Schulen frei, weitere Tools zum Einsatz zu bringen.

1.       Angebote, die zugangsfrei genutzt werden können

Lern – und Übungsplattform 2l4s (https://moodle.bildung-lsa.de/2learn4students/)

Hier finden sich Übungen für die Primarstufe und Sekundarstufe I (Gymnasium, Sekundar- und Förderschule) in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften. Schülerinnen und Schüler können sich anonym anmelden, die Aufgaben bearbeiten und erhalten vom System eine Rückmeldung über die Ergebnisse.

Analoge Lern- und Übungsmaterialien

Unter https://lisa.sachsen-anhalt.de/unterricht/lehrplaenerahmenrichtlinien/ findet sich lehrplangerechtes Aufgabenmaterial eingestellt.

2.       Angebote, die Lehrkräften mit einem Zugang zum Bildungsserver Sachsen-Anhalt (https://www.bildung-lsa.de/) bereitstellen können

 Lernplattform Moodle – die zentrale Lernplattform des Landes

Moodle ermöglicht es, digitale Lehr- und Lernmethoden einfach in den Unterricht einzubinden. Lernen, Üben, Kollaboration und Kommunikation können so zeit- und ortsunabhängig in einem geschützten Bereich im Internet gestaltet werden. An Schulen mit eigener Schulinstanz können Lehrkräfte eigene Moodle-Kurse anlegen und bearbeiten sowie dazu bereits vorhandene Kursangebote und einen Fundus an kompetenzorientierten Onlinekursen  https://moodle.bildung-lsa.de/webschule/ nutzen.

Lehrkräfte, die bisher keinen Zugriff auf die Lernplattform haben, können den schulischen E-Learning-Service-Sachsen-Anhalt (selessa) kontaktieren und erhalten von dort weitere Unterstützung.

emuCLOUD – die Bildungscloud des Landes

Lehrkräfte können auf Open-Source-Basis:

  • Dateien oder ganze Verzeichnisse zu emuCLOUD hochladen, von zu Hause, von unterwegs oder aus der Schule,
  • ihre gespeicherten Daten downloaden, wann und wo immer sie sie brauchen,
  • ihre Daten anderen Lehrkräften der Schule zur Verfügung stellen und mit Schülern, Eltern, beliebigen Nutzern per Link teilen (passwortgeschützt).

Medienportal emuTUBE- die Mediendistribution des LandesFür den digital unterstützten Unterricht ist der Zugriff auf vielfältige, lizenzrechtlich abgesicherte und möglichst aufwandsarm einsetzbare didaktische Unterrichtsmedien besonders wichtig. emuTUBE bietet dafür mehr als 13.000 audiovisuelle bzw. auditive Medien. Sie stehen in unterschiedlichen digitalen Dateiformaten sowie mit Begleitmaterialien im Kontext der aktuellen Fachlehrpläne zur Verfügung. Die Recherchefunktion erlaubt eine rasche Zuordnung zu Fächern, Schuljahrgängen, Lehrplaninhalten und einzelnen Stichworten.

Zur Vorbereitung auf Prüfungen und abschlussbezogene Leistungsfeststellungen (z.B. für den qualifizierten Hauptschulabschluss) können die den Schulen auf dem Landesportal unter https://lisa.sachsen-anhalt.de/unterricht/pruefungen und unter https://lisa.sachsen-anhalt.de/unterricht/zentrale-leistungserhebungen zugänglichen Aufgaben vergangener Prüfungen und Leistungserhebungen an die Schülerinnen und Schüler übermittelt werden.

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Gibt es Best-Practice-Beispiele zum Einsatz digitaler Medien und Tools?

Die Broschüre „Digitale Medien und Werkzeuge nutzen. Beispiele aus Sachsen-Anhalt“ (3. Auflage, Dez. 2019) steht zum kostenlosen Download zur Verfügung:https://lsaurl.de/DigitaleMedienundWerkzeuge

Darüber hinaus zu empfehlen sind neben den oben aufgeführten Angeboten via Bildungsserver Sachsen-Anhalt folgende Zusammenstellungen (z.T. mit Begleitvideos) zur Arbeit mit digitalen Medien und Tools:

Aus Sachsen-Anhalt:

Weiteres:

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In welchem Maße sind Lehrkräfte im regulären Vorbereitungsdienst sowie die Lehrkräfte im berufsbegleitenden Vorbereitungdienst von den Schulschließungen betroffen?

Über den notwendigen personellen Einsatz der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst im Rahmen ihrer schulpraktischen Ausbildung zur Absicherung der Notbetreuung wird an den Schulen entschieden. Das gilt auch für die Lehrkräfte, die ihren Vorbereitungsdienst berufsbegleitend absolvieren.

Die Ausbildung in den Seminaren erfolgt ab sofort durch eine online-basierte Bearbeitung von Ausbildungsinhalten. Die Seminare stehen diesbezüglich im Kontakt mit den Auszubildenden.

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Wann erfolgen die nächsten Einstellungen in den Vorbereitungsdienst?

Die nächsten Einstellungen in den Vorbereitungsdienst erfolgen zum 1. April 2021. Die geplante Veranstaltung zur Vereidigung aller Anwärterinnen und Anwärter bzw. Referendarinnen und Referendare findet nicht statt. Das Landesschulamt informiert die in den Vorbereitungsdienst einzustellenden Lehrkräfte über die Modalitäten der Ernennung und der Vereidigung.

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Werden weiter Lehrkräfte eingestellt?

Ja, das Ausschreibungs- und Auswahlverfahren im Schulbereich läuft weit überwiegend online gestützt ab und kann daher fortgesetzt werden. Soweit es die verfügbaren Arbeitskapazitäten der Einstellungsbehörde erlauben, werden daher (erforderlichenfalls unter besonderen Rahmenbedingungen, die Infektionsrisiken einschränken und auch im Übrigen die aktuelle Situation bspw. durch verlängerte Fristen berücksichtigen) Einstellungsverfahren weiter durchgeführt.

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Welche Regelungen gelten für das Praktikum im Lehramtsstudium?

Die Lehramtsstudierenden absolvieren in den Semesterferien (22.02. bis 09.04.21) entweder ein Beobachtungs-, Orientierungs- oder Schulpraktikum an Schulen. Die in Abstimmung mit dem LSchA vorgenommene Zuweisung an eine Schule (einzusehen unter https://www.plasa-portal.de) ist trotz der anhaltenden Pandemiesituation weiterhin gültig. Es gelten dabei natürlich die einschlägigen Regelungen des Hygieneplans. Sobald Präsenzunterricht an der jeweiligen Schule wieder stattfinden kann, sind die Schulen angehalten, den Studierenden im vertretbaren Maße und da, wo es durchführbar ist, wieder die Möglichkeit zu gewähren, zu hospitieren und ggf. Mentoren gestützt auch eigene Unterrichtsstunden zu halten.

Solange durch einen verlängerten Lockdown gar kein Präsenzunterricht stattfinden kann, sind die Studierenden in den Distanzunterricht einzubinden. Alle Optionen, um den Studierenden möglichst viele nützliche Praxiserfahrungen in Präsenz oder online zu ermöglichen, sind zu prüfen. Praktikantinnen und Praktikanten können entlastend für die Lehrkräfte zur Unterstützung des Distanzunterrichts und zur Erstellung von digitalem Unterrichtsmaterial herangezogen werden. Auch für individuelle Unterstützungsleistungen, Rückmeldungen und Kontakte zu Kleingruppen oder einzelnen Schülerinnen und Schülern kann die Hilfe von Lehramtsstudierenden nützlich sein. Wo es möglich ist, sollten Studierende im Schulpraktikum im Distanzunterricht hospitieren oder Mentoren gestützt auch eigene Stunden in ihren Fächern per Fernunterricht halten. Für all diese Einbindungen benötigen die Studierenden einen technischen Zugang zur verwendeten Lernplattform bzw. zum Konferenzportal (Moodle, etc.).

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Sollen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler die Corona-Warn-App nutzen?

Die Corona-Warn-App kann einen wichtigen Beitrag zur Unterbrechung der Infektionsketten leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen. Sie wird daher allen am Schulleben Beteiligten empfohlen, insbesondere auch mit dem Ziel, infektionsrelevante Expositionen außerhalb der Schule zu berücksichtigen. Eine Nutzung der Corona-Warn-App durch Kinder und Jugendliche in einem Alter von unter 16 Jahren ist nur mit dem vorab erteilten Einverständnis des Erziehungsberechtigten zulässig.

 

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2/2 Die Meldung erfolgt in dieser Woche zum letzten Mal, da die Schulen ab 1. März in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln. /jh

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1/2 Landesweit nahmen in der Woche vom 22.-26.2. ca. 18,25% der Schüler:innen die Notbetreuung an den Schulen in Anspruch. Dies ist ein Anstieg um ca. 0,45% im Vergleich zur Vorwoche. Schulformspezifisch: https://t.co/9AfAdLOQeW

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Bildungsminister @MarcoTullner wendet sich vor Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs am kommenden Montag mit einem Videostatement an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern: https://t.co/mp6ThCZaRlund https://t.co/GIUD8pKY9X/jh

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@EvaGerth @klassenkrempel @VDPSachsenAnhal @sachsenanhalt Die Gewerkschaften hat der @VDPSachsenAnhal ja auch aus wichtigen Gründen nicht unterschlagen.

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@VDPSachsenAnhal @sachsenanhalt Deswegen sind Sie ja wichtiger Teil der Beratungen.

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@korrahT @MarcoTullner 2/2 Gesundheitsschutz hat dennoch eine hohe Priorität, weshalb weiterhin erhöhte Infektionsschutzmaßnahmen gelten. Damit werden gleichermaßen die Belange des Gesundheitsschutzes auf der einen Seite&der Bildungsauftrag auf der anderen Seite berücksichtigt. /jh

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@korrahT @MarcoTullner 1/2 Distanzunterricht über Monate bleibt nicht ohne negative Folgen für die Bildungsbiographien&die soziale Teilhabe der Schüler:innen. Wir setzen mit der eingeschränkten Öffnung einen Beschluss der KMK um, der bei Lockerungen vorsieht, die Schulen von Anfang an mitzudenken.

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@korrahT @MarcoTullner Obwohl medizinische Masken an den Schulen nicht vorgeschrieben sind, stellen wir 483.000 davon für alle Lehrkräfte bis zu den Osterferien & 200.000 FFP2-Masken für "Risiko-Lehrkräfte" zur Verfügung. Das würden wir grundsätzlich eher nicht als "geizig" bezeichnen. Viele Grüße! /jh

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@MoritzMitEhre @MarcoTullner An Abschlussprüfungen wird festgehalten, damit Sie einen Abschluss erhalten, der auf breite Akzeptanz trifft und sich mit Abschlüssen anderer Jahrgänge vergleichen lässt. Es wird aber Anpassungen geben, dazu zeitnah mehr! /jh

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@corey7216 Wir informieren während der Schulöffnungen wöchentlich auf unserer Seite über die Anzahl der infizierten Lehrkräfte und Schüler:innen: https://t.co/g42gujdTvx/jh