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Häufige Fragen und Antworten (FAQ) zum Beginn und Verlauf des Schuljahres 2020/21

Die Schulen im Land Sachsen-Anhalt sind mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Vorrangiges Ziel ist es, nach Maßgabe der Hygienevorschriften einen geregelten, durchgehenden schulischen Lernprozess für alle Schülerinnen und Schüler im gesamten Schuljahr sicherzustellen. Die von den jeweiligen Gesundheitsbehörden vorgegebenen Schutzmaßnahmen sind  einzuhalten. Der Rahmen-Hygieneplan fußt auf dem bisher für den Regelbetrieb geltenden und den Schulen bekannten Rahmen-Hygieneplan [Juli 2020] und ist entsprechend dem aktuellen Infektionsgeschehen im Land angepasst und aktualisiert [November 2020]. Er bezieht sich auf das Schulgebäude und das zur Schule gehörende Schulgelände, auf das sich die Aufsichtspflicht der Schule erstreckt.

Wir haben die wichtigsten Fragen mit Antworten versehen, um eine möglichst zügige und klare Orientierung für den Schulbesuch Ihres Kindes zu geben.

Wie wird der Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021 in Sachsen-Anhalt generell organisiert?

Die Art des Schulbetriebs ist abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen. Die jeweiligen Maßnahmen sind am lokalen bzw. regionalen Infektionsgeschehen auszurichten. Damit kann lokal gezielt reagiert werden, ohne dass der Präsenzunterricht in nicht betroffenen Regionen beeinträchtigt wird.

Im Einzelfall ermittelt das zuständige Gesundheitsamt Personen, die im infektiösen Zeitintervall Kontakt zu infizierten Personen (sogenannter Fall mit positivem Testergebnis auf SARS-CoV-2) hatten. Bei der Kontaktpersonennachverfolgung unterscheidet das Gesundheitsamt nach genauer Ermittlung der Art und der Dauer des stattgefundenen Kontaktes über das jeweils vorliegende Infektionsrisiko und die Einteilung der Kontaktpersonen in verschiedene Kategorien. Danach werden die durchzuführenden Maßnahmen auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes getroffen. Die individuelle Entscheidung basiert demnach auf der jeweiligen Expositionssituation gemäß Einschätzung und Beurteilung durch das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt unterrichtet das Landesschulamt zeitnah über die angeordneten Maßnahmen.

Dabei ist nach den folgenden Formen im Schulbetrieb zu unterscheiden:

Regelbetrieb (Stufe 1):

Bei dieser Stufe gibt es an der Schule keine Beteiligten, die positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurden, und das Infektionsrisiko ist in der Region niedrig.

Grundsätzlich findet Unterricht ab dem Schuljahr 2020/2021 mit allen Beteiligten ohne Einschränkungen statt – Ausnahmen siehe Nr. 6.1. Auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen Schülerinnen und Schülern, den unterrichtenden Lehrkräften sowie pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann während des Unterrichts verzichtet werden. Die präventiven Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sind strikt einzuhalten. Dabei sind insbesondere die eingeteilten Kohorten einzuhalten, das heißt, eine Durchmischung dieser Kohorten ist zu vermeiden. Die gebildeten Kohorten sind zu dokumentieren. Die Dokumentation ist des Weiteren auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt bekanntzugeben.

Eingeschränkter Regelbetrieb (Stufe 2):

Wenn in einer bestimmten Region (z.B. in einer Einheits- oder Verbandsgemeinde) das Infektionsrisiko allgemein ansteigt und ein Übergreifen auf die Schule droht, müssen präventive Schritte an allen Schulen in dieser Region ergriffen werden. Die Entscheidung über die konkret einzuleitenden Schritte obliegt dem Ministerium für Bildung, dass sich zuvor mit dem Landesschulamt und den lokal zuständigen Gesundheits- und Schulverwaltungsbehörden ins Benehmen setzt. Die Information der Schulen erfolgt über das Landesschulamt.

Eine Schule wechselt in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn 1/4 der Schülerinnen und Schüler oder der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer von den zuständigen Gesundheitsämtern ausgesprochenen Quarantäneanordnung unterliegen. Wird der vorstehende Schwellenwert überschritten, informiert die Schulleitung unverzüglich das Landessschulamt und legt im Benehmen mit diesem fest, ab welchem Tag der Unterricht im eingeschränkten Regelbetrieb erfolgt. Der eingeschränkte Regelbetrieb erfolgt für zehn Schultage.

 

Im eingeschränkten Regelbetrieb gelten die folgenden Einschränkungen für die Organisation des Präsenzunterrichts:

1.      Bildung von festen Lerngruppen (soweit schulorganisatorisch möglich Verkleinerung der Kohorten) mit fest zugeordnetem Personal (Vermeidung von Vertretungsunterricht über die Kohorten hinweg),

2.      Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m,

3.      Befreiung von Risikogruppen vom Präsenzunterricht nach Vorlage eines Attests,

4.      eventuell Verschärfung der Hygienemaßnahmen.

Im eingeschränkten Regelbetrieb findet ein Wechsel von Präsenzphasen in der Schule und Distanzunterricht zu Hause mit erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen in der Schule statt. Im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs wählt jede Schule unter Berücksichtigung der personellen und räumlichen Bedingungen ein für sie praktikables und nachvollziehbares System, um die Klassen zu teilen und den Wechsel von Anwesenheit und Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler zu organisieren. Die gewählte Aufteilung muss den Eltern bzw. Sorgeberechtigten, Ausbildungsbetrieben und Schulträgern rechtzeitig mitgeteilt werden. Ziel ist es, so schnell wie möglich den Schulbetrieb mit einem Stundenplan zu strukturieren, der sich an den wesentlichen Inhalten der Stundentafel orientiert. Der Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht kann tage- oder wochenweise nach verschiedenen Modellen erfolgen, wie bereits im letzten Schuljahr praktiziert.

Schulschließung mit Distanzunterricht (Stufe 3):

Im Falle einer vom zuständigen Gesundheitsamt angeordneten befristeten vollständigen Schulschließung findet der Unterricht ausschließlich als Distanzunterricht statt. Der Anspruch auf Betreuung für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr bleibt davon unberührt.

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Muss in der Schule ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Außer während des Unterrichts, in Bereichen die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind (dort ist auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu achten) und in Büros zur Einzelnutzung ist innerhalb des Schulgebäudes grundsätzlich und auf dem Schulgelände immer dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, von allen Personen, die sich dort aufhalten eine Mund-Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) zu tragen. Individuelle Absprachen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht sind möglich. Das Recht jeder einzelnen Person darüber hinaus immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn sie es möchte, bleibt davon unberührt.

Alltagsmasken stellen eine zweckentsprechende Ausstattung der Schülerinnen und Schüler dar, die durch die Erziehungsberechtigten gemäß § 43 Abs. 1 Satz 4 SchulG LSA sicherzustellen ist.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind folgende Personengruppen befreit:

1.      Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

2.      Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren.

3.      Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist und die dies unter Vorlage entsprechender Nachweise (z. B. durch Schwerbehindertenausweis oder ärztliche Bescheinigung) glaubhaft machen.

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Welche persönlichen Hygienefestlegungen gelten für den Schulbesuch?

Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome (Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns) zeigen, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten entsprechender Symptome während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren. Die Eltern bzw. Sorgeberechtigten werden informiert und es wird ihnen empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt oder Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen.

SARS-CoV-2-infizierte Personen dürfen die Schule erst mit Zustimmung des Gesundheitsamts wieder betreten und unterliegen in der Regel so lange einer häuslichen oder stationären Isolierung.

Personen mit leichten Erkältungssymptomen (wässriger Schnupfen, gelegentliches Niesen, kein Fieber) können das Schulgelände und das Schulgebäude betreten. Diese Personen müssen außerhalb des Unterrichts auf dem Schulgelände und im Schulgebäude durchgängig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Personen mit akuten stärkeren Erkältungssymptomen sollen das Schulgebäude nicht betreten. Auf die allgemeinen Regelungen für eine Befreiung von der Teilnahme am Unterricht und die Möglichkeit der fernmündlichen Attestierung einer Erkrankung durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird hingewiesen. Das Betreten der Schule ist wieder möglich, sobald die Erkältungssymptome seit 48 Stunden abgeklungen sind oder wenn COVID-19 als Ursache der akuten Erkrankung durch einen Arzt ausgeschlossen wurde und keine andere Erkrankung (siehe § 34 IfSG) vorliegt.

Für Schülerinnen und Schüler bis zum 4. Schuljahrgang ist entsprechend des Schnupfenpapiers zu verfahren.

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Findet Musikunterricht statt?

 

Musikunterricht findet regulär statt. In geschlossenen Räumen darf jedoch nicht gesungen werden. Die Nutzung von Instrumenten ist, mit Ausnahme von Blasinstrumenten, in geschlossenen Räumen möglich. Instrumente, die von mehreren Personen genutzt werden, sind vor jeder Weitergabe zu reinigen.

Gesang und das Spielen von Blasinstrumenten im Freien sind möglich, dabei ist zwischen allen Personen ein Mindestabstand von 3 Metern einzuhalten.

Für den Musikunterricht im Einzelunterricht ist Vokalunterricht und die Nutzung von Instrumenten – auch von Blasinstrumenten – in geschlossenen Räumen möglich. Dabei gilt: Der Abstand zwischen den einzelnen Personen im Raum muss mindestens 3 Meter betragen. Zusätzlich ist beim Spielen von Blasinstrumenten, wenn möglich, etwa 20 Zentimeter vor dem Schalltrichter ein dünnes Tuch anzubringen. Bei Blechbläsern wird die Separierung durch Plexiglas empfohlen. Angefallenes Kondensat in Blasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden und muss mit Einmaltüchern aufgefangen werden, die anschließend in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Ein kurzfristiger Verleih oder Tausch bzw. eine Nutzung eines Instruments durch mehrere Personen ist ausgeschlossen. Beim Spielen von Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen ist spätestens alle 15 Minuten eine Stoß- oder Querlüftung des Raumes vorzunehmen.

Soweit witterungsbedingt möglich, soll das Spielen von Blasinstrumenten im Freien stattfinden.

 

 

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Unter welchen Umständen kann schulischer Sportunterricht stattfinden?

 

Schulsport und Schwimmunterricht sind möglich. Die Nutzung der Schwimmbäder und Sporthallen für den Schulunterricht ist auch unter den Bedingungen der 2. ÄVO zur 8. SARS-CoV-2EindV erlaubt. Der Sportunterricht sollte jedoch nach Möglichkeit im Freien durchgeführt werden.

Im Sportunterricht sind Abweichungen vom Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern zulässig, soweit das durch die Unterrichtsorganisation unvermeidbar ist. Mannschaftssport ist, soweit dies möglich ist, zu vermeiden.

 

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Kann mein Kind an der Schulspeisung teilnehmen?

Ja, das Essen und die Getränke dürfen jedoch nur portioniert ausgegeben werden, Selbstbedienung oder die Essenausgabe in Buffetform ist nicht zulässig. Auch das benötigte Besteck, Gläser u. ä. sind jeweils individuell auszugeben.

 

Insbesondere bei der Verpflegung in der Schulkantine ist sicherzustellen, dass sich die Kohorten nicht mischen. Dazu sind in allen als Schulkantinen genutzten Räumen die Tische und Stühle so aufzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kohorten eingehalten werden kann.

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Mein Kind gehört zu einer Risikogruppe/hat Risikomerkmale. Was gilt es zu beachten?

Alle Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen unterliegen im Rahmen des Regelbetriebs grundsätzlich der Schulpflicht. Für diese Gruppe von Schülerinnen und Schülern sind besondere Hygienemaßnahmen zu prüfen. Im besonders begründeten Einzelfall besteht in Absprache mit der Schulleitung die Möglichkeit einer Befreiung von der Unterrichtsteilnahmepflicht in Präsenzform. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten dann ein entsprechendes Angebot im Distanzunterricht.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwerere COVID-19-Erkrankung haben, als es dem allgemeinen Lebensrisiko entspricht. Insofern muss im Einzelfall durch die Eltern/Sorgeberechtigten ggf. in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht.

Schwangere Schülerinnen können vom Präsenzunterricht und ggf. auch von der Teilnahme am Distanzunterricht befreit werden, wenn die Notwendigkeit dafür im Rahmen einer individuellen Gefährdungsbeurteilung auf der Basis der jeweils aktuellen „Informationen zum Mutterschutz an Schulen im Land Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie“ des Landesamtes für Verbraucherschutz festgestellt wurde. Die betroffenen Schülerinnen können auch eine Beratung durch die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte in Anspruch nehmen.

Für Schülerinnen und Schüler, die nicht selbst zur Risikogruppe für den schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zählen, aber in häuslicher Gemeinschaft mit solchen Personen leben gilt: Es besteht Schulpflicht. Diese wird generell durch Anwesenheit in der Schule erfüllt – soweit durch den eingeschränkten Regelbetrieb kein Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht erfolgt. Im Rahmen der häuslichen Lebensgemeinschaft ist von den Erziehungsberechtigten dafür Sorge zu tragen, dass die Schülerinnen und Schüler weiter der Schulpflicht nachkommen können. Dies dient dem Grundrechtsschutz der Schülerinnen und Schüler auf Bildung. Dem gegenüber ist es den Angehörigen zumutbar, durch Maßnahmen in der Familie, einer Ansteckung vorzubeugen (besondere Hygieneregeln, räumliche Trennung von Familienangehörigen, Mundschutz auch in der Familie etc.).

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Was passiert, wenn Schülerinnen/Schüler aus Risikogebieten zurückkehren?

Alle Schülerinnen und Schüler unterliegen im Rahmen des Regelbetriebs grundsätzlich der Schulpflicht. Es obliegt den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bzw. Sorgeberechtigten dafür zu sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler die Schulpflicht erfüllen.

Die Angaben des RKI zu ausländischen Risikogebieten und die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sind zu beachten. Wenn Schülerinnen und Schülern aus einem im Ausland liegenden Risikogebiet (bzw. aus einem Gebiet, das während des Aufenthalts zum Risikogebiet erklärt wurde) zurückkehren, sind die vom Bundesministerium für Gesundheit erlassenen Anordnungen betreffend den Reiseverkehr nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag in der jeweils geltenden Fassung zwingend zu beachten. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Pflicht zur unverzüglichen Absonderung.

Die Folgen privater Reisen in ausländische Risikogebiete sind selbst zu tragen, wenn eine Reise zu einem Zeitpunkt gebucht bzw. unternommen wird, in dem die Beschränkungen bereits bekannt waren. Fehlzeiten, die daraus resultieren, dass eine Testung bei Rückkehr nicht rechtzeitig erfolgen konnte, gelten als unentschuldigtes Fehlen. Dies gilt so lange, wie eine SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung oder eine entsprechende Regelung in Kraft ist.

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Welche Regeln gelten für die Schülerbeförderung?

 

 

Die Vorschriften zum Einhalten von Mindestabständen und zur Nutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung bei der Benutzung Öffentlicher Verkehrsmittel oder des freigestellten Schülerverkehrs richten sich nach der jeweils gültigen Fassung der SARS-CoV-2-EindV.

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Mein Kind besucht eine freie Schule. Gelten die Regelungen des Rahmenplanes dort auch?

Die Träger von Schulen in freier Trägerschaft sind verpflichtet, das vorliegende Konzept in seinen den Infektionsschutz betreffenden Aspekten entsprechend zu adaptieren. Sie treffen die erforderlichen schulorganisatorischen Maßnahmen in eigener Zuständigkeit.

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Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

Die Erfahrungen der Zeit der Schulschließungen zeigen, dass es Nachholbedarf bei der digitalen Infrastruktur für die Schulen sowie der digitalen Kompetenzen in der Strukturierung von Fernunterricht und Benutzung digitaler Werkzeuge durch die Lehrkräfte gibt. Daher sind Lehrkräfte in der unterrichtsfreien Zeit angehalten, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten dahingehend zu schärfen.

Neben den „klassischen“ Angeboten aus dem Fortbildungskatalog (www.eltis-online.de) können die Schulen aus dem Bereich der Abrufangebote sowie des Begleitens und Beratens (https://lsaurl.de/BegleitungundBeratung) auswählen und buchen. Hinsichtlich der Unterstützung von individualisiertem Lernen, der Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern allgemein, aber auch zur Bildung in der digitalen Welt (z. B. E-Learning, Medienberatung) finden sich sowohl fächerübergreifende als auch unterrichtsfachbezogene Angebote. Viele Schulen haben bereits jetzt Buchungen für Veranstaltungen in den Schulferien und insbesondere zu den Vorbereitungstagen vorgenommen. Weitere Angebote und Tipps finden sich auch unter https://lsaurl.de/WeiterbildungDigitaleMedien und https://lsaurl.de/ELearningService. Spezielle Hinweise zur Fortbildung im Distanzlernen sind unter https://lsaurl.de/FortbildungDistanzlernen zusammengestellt.

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Schülerwohnheime

 

Gemäß § 12 Abs. 4 der 7. SARS-CoV-2-EindV kehren Schülerwohnheime wie die Schulen zum Beginn des Schuljahres 2020/2021 zum Regelbetrieb zurück. Die zuständigen Gesundheitsbehörden können Einschränkungen festlegen.

 

 

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Außerschulische Schulveranstaltungen z.B. Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausche

Außerunterrichtliche Schulveranstaltungen wie z. B. Klassen- und Schulfeste, Brauchtumsveranstaltungen, Theater- oder Tanzaufführungen, Konzerte, Wandertage, Ausflüge, Klassenfahrten, Messen und Ausstellungen, Veranstaltungen zur Berufsorientierung, Sportwettkämpfe oder musisch-künstlerische und fachbezogene Wettbewerbe sowie Tage der Offenen Tür finden ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr als Präsenzveranstaltung statt.

 

 

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Können Sozial- und Betriebspraktika stattfinden?

Im Rahmen des Regelbetriebs können nach den Winterferien an den allgemeinbildenden Schulen Sozial- und Betriebspraktika durchgeführt werden, soweit die Praktikumsbetriebe zur Aufnahme von Praktikantinnen und Praktikanten bereit sind, diese über ein Hygienekonzept gemäß dem SARS-CoV-2- Arbeitsschutzstandard verfügen und lokalen und behördliche Anordnungen der Durchführung von Sozial- und Betriebspraktika nicht entgegenstehen. Im eingeschränkten Regelbetrieb und bei Schulschließung finden keine Sozial- und Betriebspraktika statt.

Corona-Warn-App

 

Die Corona-Warn-App kann einen wichtigen Beitrag zur Unterbrechung der Infektionsketten leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen. Sie wird daher allen am Schulleben Beteiligten empfohlen, insbesondere auch mit dem Ziel, infektionsrelevante Expositionen außerhalb der Schule zu berücksichtigen. Eine Nutzung der Corona-Warn-App durch Kinder und Jugendliche in einem Alter von unter 16 Jahren ist nur mit dem vorab erteilten Einverständnis des Erziehungsberechtigten zulässig.

 

 

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RT @sachsenanhalt: Der diesjährige #Vorlesetag einmal anders: Sachsen-Anhalter lesen für Groß und Klein in Vorlesevideos - eine Aktion de…

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@StriegSe @MarcoTullner Wir können diese Daten nicht erfassen. Die Gesundheitsämter schon, denn sie geben diese Daten an das RKI weiter. Nichts anderes hat @MarcoTullner eben erläutert.

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@seni_bl Es wurde ein neuer Erlass auf den Weg gebracht, der die Möglichkeit vorsieht, statt der Prüfungsstunden Fachgespräche zu führen. (Analog der Regelungen aus dem Frühjahr). Diese Möglichkeit besteht, wenn eine Prüfungsstunde nicht möglich ist! Details dann im Erlass.

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@seni_bl Danke. Immer gern.

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@seni_bl Suchen wir raus. Antwort kommt am Montag.

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@seni_bl Die Alternative gab es im vergangenen Frühjahr bei uns auch. Die Situation wird fortlaufend beobachtet und angepasst.

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@StriegSe Wir nehmen die Anregung auf und prüfen es. Für Kindertagesstätten ist allerdings das @Soziales_ST zuständig. @MarcoTullner

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RT @PrienKarin: Spannende neue Studie: Schulen haben sich nach den Sommerferien gerade nicht als Infektionstreiber erwiesen. Im Gegenteil…

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RT @kmkpad: Heute findet an der Landesschule Pforta in #SachsenAnhalt eine #ErasmusDays Videokonferenz mit Partnerschulen aus

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RT @AA_Weissenfels: #Berufsausbildung absolvieren und ein kleines #Kind oder #Angeh örige betreuen, wie soll das funktionieren?

 

Seit 9 Uhr…