Das Startchancen-Programm stärkt Schulen in herausfordernden Lagen. Ziel ist es, Bildungserfolg zu fördern, Basiskompetenzen zu verbessern und Schulen nachhaltig zu unterstützen.
Unterstützung für Schulen mit besonderem Bedarf
Am 01.08.2024 wurde das größte Schulentwicklungsprojekt, das es je in Deutschland gab, bundesweit ausgerollt. Zusammen unterstützen Bund und Länder mit dem Startchancen-Programm bundesweit 4.000 Schulen. Der Fokus des Programms liegt auf der Stärkung der Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern sowie auf systemischen Veränderungen zur Stärkung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens. Dazu investieren Bund und Länder über einen Zeitraum von zehn Jahren zusammen rund 20 Milliarden Euro – zielgerichtet in Schulen in räumlichen Lagen mit strukturell und soziodemografisch besonders herausfordernde Rahmenbedingungen.
Angestrebt wird, die Zahl der Schülerinnen und Schüler, welche die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch verfehlen, bis zum Ende der Programmlaufzeit an den Startchancen-Schulen zu halbieren.
In Sachsen-Anhalt wird das Programm vom Bildungsministerium in enger Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung sowie dem Landesschulamt koordiniert.
In Sachsen-Anhalt sind verteilt über alle Landkreise und kreisfreien Städten insgesamt 98 Schulen verschiedener Schulformen für das Startchancen-Programm vorgesehen, darunter:
Mit der vollständigen Aufnahme aller vorgesehenen Schulen ist das Startchancen-Programm in Sachsen-Anhalt inzwischen flächendeckend gestartet. Alle Standorte sind offiziell in die Programmstrukturen eingebunden und arbeiten nun an der konkreten Ausgestaltung ihrer schulischen Entwicklungsprozesse.
Im Fokus steht dabei die Umsetzung passgenauer Maßnahmen zur Stärkung der Basiskompetenzen, zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität sowie zur Verbesserung von Chancengerechtigkeit. Parallel werden Unterstützungs- und Kooperationsstrukturen weiter ausgebaut und verstetigt.
Weiterführende Programm-Informationen für Schulen, Schulträger, Personengruppen aus dem Unterstützungssystem und Kooperationspartner sind auf dem
