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Menschen mit geringer Literalität sind in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt.

Begriffsbestimmung
Der Begriff Literalität bezeichnet die Lese- und Schreibkompetenzen von Menschen. Fehlen diese oder sind schlecht ausgeprägt, spricht man von geringer Literalität. Das bedeutet, dass Menschen nur bis zur Ebene einfacher Sätze lesen und schreiben können. Betroffene Personen haben Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen. Daher können sie meistens keine zusammenhängenden Texte verstehen.
Daraus folgt, dass die betroffenen Erwachsenen häufig auch Grundbildungsprobleme haben. Grundbildung meint grundlegende Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Teilhabe in der Gesellschaft und im beruflichen Alltag wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Grundfähigkeiten im IT-Bereich, Gesundheitsgrundbildung, finanzielle Grundbildung und soziale Grundkompetenzen.
In der Studie "LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität" wurde zum zweiten Mal die Zahl der Menschen mit geringer Literalität ermittelt. Dabei erfolgte erstmals auch eine Ermittlung des Grundbildungsbedarfes der befragten Personen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass in Deutschland rund 6,2 Millionen Menschen mit geringer Literalität leben. Das sind 12,1 Prozent der deutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren. Davon leben ca. 200.000 Personen in Sachsen-Anhalt.

Grundlagen
Die im Jahr 2011 veröffentlichte leo. - Level-One Studie ermittelte erstmals das Ausmaß der Menschen mit geringer Literalität in Deutschland. Im Jahr 2018 wurde die Studie ein zweites Mal durchgeführt.
Um die Zahl der betroffenen Personen zu senken und die Gesellschaft zu sensibilisieren, entwickelten die Bundesländer eine Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener 2016- 2026. Seither wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der betroffenen Menschen zu senken. Neben den klassischen Bildungsveranstaltungen für Alphabetisierung und Grundbildung führte Sachsen-Anhalt eine Reihe von Modellprojekten durch, die neue Lehrformate in der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit erprobten. So wurde zum Beispiel das Projekt „IsaGA+“ durchgeführt. Das Projekt „IsaGA+“ dient zur Stärkung der Alphabetisierungs- und Grundbildungskompetenzen in Ausbildungsbetrieben.

 

 

 

Grußwort der Bildungsministerin Eva Feußner

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Nach einem ersten Einblick in Wernigerode besuchte Bildungsstaatssekretär #Diesener heute ein #Lerncamp in #Naumburg . Dort lernen 17 Schülerinnen & Schüler der Jahrgänge 6/7 im Fach Englisch, um durch die Pandemie entstandene Lernrückstände zu reduzieren. #AufholenNachCorona /jh https://t.co/V8LHk332nY

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2/2 dem Landesverband der Volkshochschulen & weiteren Partnern in den Sommerferien 5-tägige Lerncamps an. Ziel ist es, dass die teilnehmenden Schülerinnen & Schüler die durch die Corona-Pandemie entstandenen Lernrückstände reduzieren können. @sachsenanhalt /jh

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1/2 Bildungsstaatssekretär #Diesener besuchte heute ein #Lerncamp in wernigerode_de für Schülerinnen & Schüler der Jahrgänge 6/7 in den Fächern Englisch & Mathe. Das Bildungsministerium bietet in Kooperation mit dem Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerkes, https://t.co/gsBUQxhzh3

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